Presseerklärung zum Rechtshilfefonds für Whistleblower

Whistleblowing geht alle an! Whistleblower-Netzwerk setzt mit Rechtshilfefond auf Unterstützung durch die Bevölkerung

Licht ins Dunkel bringen: kriminelle Machenschaften, rücksichtslose Profitgier, Vertuschung und Gefahren für Mensch, Umwelt, Demokratie und Frieden aufdecken und Missstände sowie Risiken in Behörden, Organisationen und Unternehmen an die Öffentlichkeit bringen. Seit zehn Jahren setzt sich der gemeinnützige Whistleblower- Netzwerk e.V. (WBNW) für Whistleblower und ihren gesetzlichen Schutz ein, um jedem das freie Aufdecken von Missständen ohne Angst vor Repressalien zu ermöglichen. Anlässlich seines 10. Jubiläums gründet der Verein dank der Einlage des Dresdner Unternehmers Markwart Faussner einen Rechtshilfefond mit einem Startkapital von 25.000 Euro (…)

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Whistleblower-Netzwerk gründet Rechtshilfefonds

Verein begeht am Freitag sein 10-jähriges Bestehen

Nur wenn Insider Hinweise geben, kann man frühzeitig Gegenmaßnahmen gegen kriminelle Machenschaften, rücksichtslose Profitgier, Vertuschung und Gefahren für Mensch, Umwelt, Demokratie und Frieden ergreifen. Nur wenn Insidern, die reden wollen, auch die Möglichkeit gegeben wird, dies ohne Angst vor Repressalien zu tun, erfährt man rechtzeitig von Missständen und Risiken in Behörden, Organisationen und Unternehmen.

Darum setzt sich der gemeinnützige Whistleblower-Netzwerk e.V. (WBNW) seit 10 Jahren für Whistleblower und gesetzlichen Whistleblowerschutz ein.

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Das Government Accountability Project veröffentlicht einen offenen Fragenkatalog an die Kandidaten – Whistleblower-Netzwerk fragt mit.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon scheidet Ende dieses Jahres aus dem Amt aus.

Mögliche Nachfolger haben sich bereits in Stellung gebracht – ein guter Überblick findet sich hier in einem „Kandidatencheck“ und hier aktualisiert.

Das Government Accountability Project aus Washington erweitert gemeinsam mit 32 weiteren zivilgesellschaftlichen Vereinigungen den allgemeinen Fragenkatalog* an die Kandidaten um Fragen zum „Whistleblowing„. Gefragt wird nach besseren Infrastrukturbedingungen und rechtlicher Absicherung für Hinweisgeber. Whistleblower-Netzwerk hat mitgezeichnet.

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Review: Snowden / Oliver Stone

Letzte Woche kam „Snowden“ von Oliver Stone in die deutschen Kinos.

Der Film zeichnet durch den professionellen Sucher eines Hollywood-Regisseurs Edward Snowdens (inneren) Weg in jenes Hongkonger Hotelzimmer nach, das wir aus Laura Poitras Dokumentation bereits gut zu kennen meinen.

Gezeigt wird die Metaperspektive auf den militärisch-industriellen Komplex, Fantasien von der Steuerbarkeit der Welt, angesiedelt in einem gut klimatisierten Tunnel unter der Sonne Hawaiis. Und auch, wie sich das Gewissen auf ganz unterschiedliche Weise konstituieren kann. Was ist der entscheidende Punkt, der Menschen dazu bringt alles aufzugeben und sich gegen die Mehrheit zu stellen? Das ist die Kernfrage des Films. Und „Snowden“ beantwortet sie überzeugend.

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Wochenrückblick Whistleblowing – unsere Medienauswahl (KW-38/2016)

Nach wie vor sind Whistleblower ungeschützt

Angesichts des Luxleaks-Skandals und der weiterhin ungeklärten Lage von Edward Snowden wird weiter Druck auf die Europäischen Mitgliedstaaten und die EU-Kommission gemacht. Doch zu welchem Ergebnis? Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU sieht seit 2013 die Prüfung der Verbesserung des gesetzlichen Schutzes von Hinweisgebern in Deutschland vor. Dass die internationalen Vorgaben nicht hinreichend umgesetzt sind, lässt sich im Fall Rainer Moormanns zeigen.

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