Bradley Manning: Neue Einschränkungen trotz AI-Protest

Wie Gulli berichtet hat Amnesty International vor einigen Tagen  in einem offenen Brief an US-Verteidigungsminister Gates die Einzel-Haftbedingungen scharf kritisiert unter denen Bradley Manning wegen der angeblichen Weiterleitung von Daten und Dokumenten an Wikileaks auf der Quantico Basis der Marines inhaftiert ist. Darin heißt es u.a., man sei besorgt, dass die Folgen von Isolation und lang andauernder Einzelhaft – die Untersuchungen zufolge psychologische Beeinträchtigungen, darunter Depressionen, Angstzustände und Konzentrationsprobleme, hervorrufen kann – zudem seine Fähigkeit, bei seiner Verteidigung mitzuwirken, und somit sein Recht auf ein faires Verfahren untergraben könnte.
Das US-Militär scheint davon ungerührt, im Gegenteil. Gestern wurde der einzige regelmäßige Besucher von Manning und dessen Begleiter, der 42.000 Unterstützungsunterschriften mit der Forderung nach besseren Haftbedingungen für Manning abgeben wollte, bei der Einfahrt auf die Marinebasis genau so lange festgesetzt, bis die  zur Verfügung stehende Besuchszeit abgelaufen war.  Die Folgerung daraus kann nur sein die Unterstützung für Bradley Manning noch zu erhöhen!

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