Wochenrückblick Whistleblowing – unsere Medienauswahl (KW-43/2015)

VW ist nicht Katastrophe genug„.

Es muss vermutlich noch mehr passieren, bis die zuständige Politik sich aufraffen kann, Whistleblowing als Frühwarnsystem positiv zu sehen und die Notwendigkeit von Whistleblower-Schutzgesetzen zu akzeptieren. So ähnlich war es zumindest in den 90er Jahren in Großbritannien, bevor eine konservative Regierung entsprechend gehandelt hat: 3 Desaster hatten die Politik unter Druck gesetzt. Muss es auch in Deutschland erst zu einer Katastrophe kommen? Johannes Ludwig, Vorstandsmitglied im Whistleblower-Netzwerk, dazu und über Fehler- und Kritikkultur ausführlich in einem taz-Interview: Managementforscher über Firmenkultur

 

Whistleblower in Uni Köln gesucht:
Das Auskunftsersuchen der NGO „Coordination gegen BAYER-Gefahren“ (CBG) gegenüber der Uni Köln ist erneut gescheitert. Die Uni hatte jahrelang im Geheimen zusammen mit dem Pharmariesen kooperiert – ohne Infos zu geben, zu welchem Zweck und was da genau geschieht. Die Klagen vor Gericht hatte CBG verloren, jetzt aber nochmals bei der Uni angefragt. Mehr unter www.ansTageslicht.de/PrR

 

„Derzeit ist es so, dass der Kontrollierte den Kontrolleur vorschlägt, was zu kontrollieren sei.“

Eine ehrliche Bemerkung des BND-Chefs SCHINDLER auf einer Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung. Das WBNW wird ein Auge darauf haben, ob die Politik aus dieser Erkenntnis Konsequenzen zieht. Hier ein Bericht aus dem Berliner Tagesspiegel

 

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