Vorratsdatenspeicherung schadet Whistleblowern und demokratischer Kontrolle

Im Rahmen der Demonstration „Für ein Morgen in Freiheit“ am 15.3.2008 in Köln hielt der Kölner Journalist und Buchautor Frank Überall eine beachtenswerte Rede in der er auch auf die Zusammenhänge zwischen Whistleblowing und Überwachungswahn bzw. Vorratsdatenspeicherung hinwies. Hier ein kurzer Auszug:

Und es wird ja so gerne darauf aufmerksam gemacht, dass die Vorratsdatenspeicherung international gewollt wird. Aber in anderen Ländern werden auch so genannte Whistleblower gesetzlich geschützt. Whistleblower, das sind Menschen, die Geheimnisse an die Medien durchstechen. Die sich nicht damit abfinden wollen, wenn beispielsweise Manager oder Politiker gegen Gesetze verstoßen. Die dazu beitragen wollen, dass aufrichtige Bürger über unaufrichtige Funktionsträger diskutieren und notfalls die Justiz eingeschaltet werden kann. Solche Art der Recherche lebt aber vom Vertrauen zwischen dem Informanten und dem Journalisten. Da ist die Vorratsdatenspeicherung ein Gift, das demokratische Kontrolle lähmt!

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