Licht ins Dunkel bringen: Online-Ausstellung und Gespräch mit Dieselgate-Whistleblower

Ort: online

Whistleblower decken Missstände auf und machen uns häufig auf gesamtgesellschaftliche Schieflagen aufmerksam. Hinter der Aufdeckung zahlreicher Skandale wie Spendenaffären, Steuerhinterziehungen oder Umweltverschmutzungen stecken mutige Hinweisgeber*innen.

Mit einer digitalen Ausstellung, in der mehrere Whistleblower Fälle aus verschiedenen Arbeitsbranchen vorgestellt werden, beginnen wir den Abend. Die Ausstellung gewährt Einblicke in die schwierige Realität von Whistleblower*innen sowie Anlass zur Reflexion über den eigenen Umgang mit wahrgenommenen Missständen. Die Fälle zeigen Forderungen für Politik und Gesellschaft auf, die angesichts des anstehenden Whistleblowing-Gesetzes dringend erscheinen.

Erfahrungen mit Missständen, z.B. am Arbeitsplatz, können von einem Tag auf den anderen Teil der eigenen Realität, Eurer Realität, werden. Und damit auch zu einer Gefahr, denn die Nachteile müssen Hinweisgeber*innen meist allein tragen. Deshalb geben wir in dieser Veranstaltung einen Einblick in die wichtigsten rechtlichen Regelungen für Whistleblower.

Außerdem sprechen wir mit dem Dieselgate-Whistleblower Karsten vom Bruch über seine Erfahreungen und darüber, was sich für einen besseren Whistleblowerschutz ändern muss und wie jeder einzelne zu einer besseren Aufklärung von Missständen beitragen kann, ohne sich in Gefahr zu begeben.

Mit unserer Bildungsreferentin Antonia Peißker und dem Whistleblower Karsten vom Bruch, der bei Bosch auf manipulierte Abgasmessungen aufmerksam machte.

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