Wochenrückblick Whistleblowing – unsere Medienauswahl (KW-35/2015)

Whistleblower-Ausstellung gastiert in Stuttgart

Mit der Ausstellung „Whistleblowing – Licht ins Dunkel bringen“ will das Whistleblower-Netzwerk die Geschichten von Hinweisgebern zeigen und Menschen für das Thema sensibilisieren. Rudolf Schmenger, der selber in der „Steuerfahnder-Affäre“ zum Whistleblower wurde und infolgedessen Repressionen ausgesetzt war und suspendiert wurde eröffnete die Ausstellung im Stuttgarter Rathaus. Sie wird dort noch bis zum 10. September zu sehen sein.
Stuttgarter Zeitung, „Der Informant riskiert seine berufliche Existenz“, Berkan Çakır

Fall Netzpolitik.org wird Whistleblower eher abschrecken

Marit Hansen, die Datenschutzbeauftragte Schleswig-Holsteins, beurteilt den Ausgang der Affäre um Netzpolitik.org zwar als Sieg für die Pressefreiheit, sieht aber angesichts der andauernden Ermittlungen gegen den unbekannten Informanten auch eine abschreckende Wirkung für zukünftige Whistleblower. Zudem gibt es beim Verfassungsschutz noch immer keine Bereitschaft zu mehr Transparenz und die Kontrollstrukturen im Geheimdienstbereich bleiben ungenügend.
Flensburger Tageblatt, „Die Selbstherrlichkeit des Verfassungsschutzes“, Marit Hansen Den ganzen Beitrag lesen

Ausstellung „Licht ins Dunkel bringen!“ in Stuttgart

Unsere Ausstellung „Whistleblowing – Licht ins Dunkel bringen!“ ist derzeit im Stuttgarter Rathaus zu sehen. Vorstandsmitglied Günter Steinke betreut diese Porträtsammlung. In Stuttgart unterstützte ihn unser Mitglied Thomas Wieland als Projektverantwortlicher.
Mit der Ausstellung bewegt das Whistleblowernetzwerk nicht nur Bilder quer durch Deutschland, sondern immer wieder auch das Thema an die Veranstalter heran, die wir für die Ausstellung gewinnen können.
ausstellung
Zur Ausstellungseröffnung in Stuttgart war auch Whistleblower Rudolf Schmenger vor Ort und berichtete von seinem Fall und den Repressalien, die er erdulden musste. Statt die von Schmenger aufgezeigten Missstände zu beseitigen, wurde er mit viel Aufwand aus dem Dienstverhältnis gedrängt und durch psychiatrische Gutachten zum Krankheitsfall erklärt. Ein unhaltbares Vorgehen der Verantwortlichen, das letztlich nach rechtlicher Auseinandersetzung zusätzliche Kosten verursacht hat. Die Diagnose selbst: unhaltbar und längst revidiert.

Heute spricht sich Schmenger dafür aus, dass Whistleblower vor solchen Praktiken geschützt werden: „Missstände aufzudecken, ohne sich dabei vor den Folgen fürchten zu müssen, muss zu einer Selbstverständlichkeit werden“, sagt Schmenger. Den ganzen Beitrag lesen

Ausstellung in Bremervörde geht in die letzte Woche

Am heutigen Dienstag geht unsere auf Initiative der BBG (Bremervörder Beschäftigungs Gesellschaft) und von Tandem e.V. gezeigte Whistleblower-Ausstellung „Licht ins Dunkel bringen!“ in 27432 Bremervörde in ihre letzte Kalenderwoche. Nur noch bis zum 24.11.2012 können Sie sich unsere Ausstellungsfotos und Texte in den Räumlichkeiten des MöbelMarkts in der Bremer Straße 11 in voller Größe und bester Qualität anschauen.

Darüber hinaus bietet der Gebrauchtmöbelmarkt der veranstaltenden sozialen Initiativen, wie die anlässlich der Ausstellungseröffnung entstandenen Fotos dieses Blogbeitrages zeigen, ein ganz besonderes Ambiente mit eigenem Charme, welches man sich nicht entgehen lassen sollte.

Veranstaltungstipp: Whistleblower-Ausstellung in Bremervörde

Auf Initiative der BBG (Bremervörder Beschäftigungs Gesellschaft) und von Tandem e.V. präsentieren  wir unsere Ausstellung von Whistleblower-Fällen unter dem Titel „Licht ins Dunkel bringen!“ vom 5. – 24. November 2012 in den Räumlichkeiten des MöbelMarkts, Bremer Straße 11 in 27432 Bremervörde.

Die Ausstellung ist Dienstags bis Freitags von 10:00 bis 18:00 Uhr und Samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich. Am Montag, den 5. November findet ab ca. 19:00 Uhr eine Eröffnungsveranstaltung statt. Hier sind neben Grußworten vom Veranstalter und des Bürgermeisters auch Beiträge der, in der Ausstellung portraitierten Whistleblowerinnen, Andrea Fuchs und Brigitte Heinisch, sowie unseres Vorstandsmitglieds Günter Steinke geplant. Es besteht daneben auch Gelegenheit einmal mit diesen Whistleblowern persönlich ins Gespräch zu kommen.

Wer sich über die Ausstellung schon vorab informieren will, kann dies auch online tun. Allerdings wirken die Fotos des professionellen Fotografen Petrov Ahner noch viel stärker, wenn man sie vor Ort in hoher Qualität im Format DINA2 betrachten kann. Daher sei allen Leserinnen und Lesern aus Nordwestdeutschland der Besuch der Ausstellung in Bremervörde wärmstens ans Herz gelegt. All jenen, denen der Weg in den Norden zu weit ist, steht Whistleblower-Netzwerk e.V. gerne als Ansprechpartner zur Verfügung, um die Ausstellung auch einmal in ihrer Nähe zeigen zu können. Den ganzen Beitrag lesen