Öffentliches Whistleblowing

Orientierungssatz zur Rechtslage von Whistleblowern in Deutschland:

Hinweise an andere Stellen oder die Medien sind in der Regel unzulässig und können zu Sanktionen führen. Informantenschutz ist kein Recht das dem Whistleblower zusteht, sondern lediglich ein Recht eines Journalisten seine Quelle nicht verraten zu müssen. 

Wenn keiner der an anderer Stelle genannten Orientierungssätze zur rechtlichen Einstufung des Whisltelbowings als zulässig führt, ist leider damit zu rechnen, dass ein deutsches Gericht im Zweifel das Whistleblowing als unzulässig einstufen wird. Dies gilt insbesondere dort wo kein ordnungsgemäßes internes Whistleblowing gegenüber dem eigenen Arbeitgeber oder dessen Beauftragten und auch kein ohnehin nur unter engen Voraussetzungen zulässiges Whistleblowing an Behörden erfolgt ist, sondern der Whistleblower sich an Dritte oder gar an die Medien und die Öffentlichkeit gewandt hat.

 

Weitere Informationen zur Rechtslage für Whistleblower in Deutschland: