Test

Beratung

Durch ihre Hinweise ermöglichen Whistleblower die Aufdeckung und Beseitigung von Missständen, Rechtsbrüchen und Risiken. Dass Menschen den Mut aufbringen, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen, um Rechtsverstöße und andere Missstände als solche zu erkennen und im öffentlichen Interesse aufzudecken, ist aber nicht voraussetzungslos. Die Gesellschaft muss neben rechtlichen und institutionellen Bedingungen auch das soziale Umfeld dafür schaffen. Leider mangelt es in Deutschland mangelt es nach wie vor an rechtlichem Schutz und gesellschaftlicher Akzeptanz für Whistleblower. Hier setzt unsere Advocacy-Arbeit an. Gemeinsam mit Rechts- und Sozialwissenschaftler*innen entwickeln wir konkrete Vorschläge zur Verbesserung der rechtlichen Lage und diskutieren sie bei Veranstaltungen und Vorträgen. Über Positionspapiere und Hintergrundgespräche nehmen wir direkten Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger*innen. So haben wir beispielsweise bei der Umsetzung der EU-Whistleblowing-Richtlinie 

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All diese Aktivitäten nehmen viel Zeit in Anspruch, die unsere ehrenamtlichen ohne unsere hauptamtlichen Mitarbeitenden nicht stemmen könnten. Gespräche, Positionen, Texte und Veranstaltungsprogramme müssen abgestimmt, Recherchen durchgeführt und juristische Expertise eingeholt werden. Hinzu kommen Kosten für Raummieten, Anreise und Technik.

Beratungsangebot

Beratung für Whistleblower

Menschen, die auf Missstände stoßen, wissen meist nicht, wie sie damit umgehen sollen und wem sie vertrauen können. Mit unserer Beratung unterstützen wie sie bei der Entscheidungsfindung und zeigen ihnen mögliche Wege und Folgen auf. Oft müssen dabei umfangreiche Dokumente zu teils juristisch und technisch komplexen Fragestellungen gesichtet werden. Nach ihren Meldungen sind Whistleblower häufig Repressalien ausgesetzt und werden stigmatisiert und ausgegrenzt, wie auch die Erfahrungsberichte einzelner Whistleblower (s.u.) . Daher ist es wichtig, sie nach Abgabe ihre Meldung weiter zu begleiten. So leistet WBN nicht nur konkrete Hilfe, sondern erfährt auch mehr über rechtliche Problemlagen und die reale Situation von Whistleblower. Dies stärkt WBNs Expertise und Glaubwürdigkeit als Ansprechpartner für Gesetzgeber, NGOs, Medien und Organisationen beim Thema Whistleblowing. Allerdings fehlt es uns gerade bei komplexeren Fällen an Ressourcen für eine professionelle Rechtsberatung, ausführliche Hintergrundrecherchen und eine Vor-Ort-Begleitung.

Beratung für NGOs

Auf Initiative der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) entwickeln wir zusammen mit anderen Partnern eine Selbstverpflichtung für NGOs zum Whistleblowerschutz. NGOs könnten so frühzeitig internen Fehlentwicklungen entgegenwirken, eine Vorreiterrolle beim Hinweisgeberschutz einnehmen und einen Transformationsprozess anstoßen, der in weitere gesellschaftliche Bereiche hineinwirkt. Über eine breit angelegte Informationskampagne, persönliche Ansprache und Vorträge wollen wir möglichst viele NGOs dafür gewinnen, sie mitzutragen. Durch Pro-Bono-Beratungen, Schulungen und Informationsmaterial planen wir, NGOs bei der Implementierung der Selbstverpflichtung zu unterstützen und so zu deren Capacity Building beizutragen.

Beratung für Unternehmen und Behörden

Das Hinweisgeberschutzgesetz verpflichtet Unternehmen, Behörden und Organisationen ab einer bestimmten Größe dazu, Hinweisgebersysteme einzuführen. Allerdings bestehen gerade in der Öffentlichen Verwaltung und bei kleinen und mittleren Unternehmen nach wie vor große Vorbehalte gegenüber Whistleblowing sind. Daher besteht gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten die große Gefahr, dass derartige Systeme nur pro forma etabliert werden. Dem wollen wir mit unsere Organisationsberatung entgegenwirken. Über Schulungen und Beratung zur Einführung und Optimierung von Hinweisgebersystemen wollen wir positiven Einfluss auf die Unternehmenskultur (innerorganisatorische Demokratie, Fehlerfreundlichkeit) einerseits und die Einstellung der Arbeitnehmerschaft zum Whistleblowing andererseits zu nehmen. Gleichzeitig können wir so unseren Austausch mit der Wirtschaft intensivieren und neue Einnahmen generieren. In Anbetracht der großen Konkurrenz von Unternehmensberatungen, Anwaltskanzleien und Anbietern von Hinweisgebersystemen werden wir uns nur auf dem Markt etablieren können, wenn wir eine sehr zeitintensive Kundenakquise betreiben. Dafür fehlt uns derzeit das Personal und die Expertise.

Advocacy

Durch ihre Hinweise ermöglichen Whistleblower die Aufdeckung und Beseitigung von Missständen, Rechtsbrüchen und Risiken. Dass Menschen den Mut aufbringen, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen, um Rechtsverstöße und andere Missstände als solche zu erkennen und im öffentlichen Interesse aufzudecken, ist aber nicht voraussetzungslos. Die Gesellschaft muss neben rechtlichen und institutionellen Bedingungen auch das soziale Umfeld dafür schaffen. Leider mangelt es in Deutschland mangelt es nach wie vor an rechtlichem Schutz und gesellschaftlicher Akzeptanz für Whistleblower. Hier setzt unsere Advocacy-Arbeit an. Gemeinsam mit Rechts- und Sozialwissenschaftler*innen entwickeln wir konkrete Vorschläge zur Verbesserung der rechtlichen Lage und diskutieren sie bei Veranstaltungen und Vorträgen. Über Positionspapiere und Hintergrundgespräche nehmen wir direkten Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger*innen. So haben wir beispielsweise bei der Umsetzung der EU-Whistleblowing-Richtlinie

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    All diese Aktivitäten nehmen viel Zeit in Anspruch, die unsere ehrenamtlichen ohne unsere hauptamtlichen Mitarbeitenden nicht stemmen könnten. Gespräche, Positionen, Texte und Veranstaltungsprogramme müssen abgestimmt, Recherchen durchgeführt und juristische Expertise eingeholt werden. Hinzu kommen Kosten für Raummieten, Anreise und Technik.

 

Bildungsarbeit

 

Wir wollen junge Menschen bereits vor dem Berufseinstieg dafür sensibilisieren, wie falschverstandene Loyalität gegenüber Personen und Institutionen die Aufdeckung von Fehlentwicklungen verhindert und sie ermutigen sie, sich gegen Missstände in ihrem Alltag zu wehren. Deswegen bieten wir Schulen, Jugendorganisationen und andere Bildungseinrichtungen Online-Workshops, Seminare und Vorträge zum Thema Whistleblowing an.

Dabei setzen wir auf interaktive und partizipative Methoden, , darunter eine Mini-Ausstellung mit Whistleblower-Fällen., ein Grundrechte-Memory und ein Rollenspiel. Über ergänzenden Materialien wie ein Grundrechte-Katalog, Instagram-Stories und Podcasts wollen wir die Teilnehmenden dazu motivieren, sich im Anschluss weiter mit dem Thema zu beschäftigen.

Der Workshop wurde von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert und hat sehr gutes Feedback von Teilnehmenden und Lehrkräften erhalten . Leider konnten wir den Workshop aufgrund beschränkter finanzieller Ressourcen bislang fast nur in Berlin durchführen. Mit Ihrer finanziellen Unterstützung könnten wir das Angebot auf andere Bundesgebiete ausweiten, ggf. Mithilfe von Partnern, und um neue Elemente entwickeln.

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