GJEW: Whistleblower als unsichtbare Grundrechtsschützer*innen

Ort: Am Pichelssee 45, 13595 Berlin

Apotheken-, Steuer- oder Abgasskandale zeigen deutlich: Wo staatliche Kontrolle oder der rechtliche Rahmen versagen, liegt es an mutigen Hinweisgeber*innen, auf Missstände aufmerksam zu machen. Sogenannte Whistleblower werden damit zu essenziellen Grundrechtsschützer*innen und geben uns zugleich oft wichtige Informationen für unsere demokratische Teilhabe an die Hand. Trotzdessen sind diese wichtigen Personen bisher sehr schlecht geschützt und zu wenigen ist bewusst, dass jede*r in diese Situation geraten kann.

Die Workshops vom Whistleblower-Netzwerk e.V. behandeln im diesjährigen Förderschwerpunkt der Berliner Landeszentrale für politische Bildung die Wechselwirkung zwischen Whistleblowing und Grundrechten. In einer Ausstellungsbesichtigung erhaltet Ihr Einblick in viele Fälle und wir besprechen Hürden und Abhängigkeiten, mit denen Whistleblower konfrontiert sind. Ein Rechtspodcast und eine Übersicht zu Meldewegen geben Verhaltenstipps an die Hand, um Euch selbst (und andere) als Hinweisgeber*in besser schützen zu können. Als Abschluss erhaltet Ihr einen Grundrechtekatalog, der einzelne Grundrechte mit Whistleblowing in Verbindung bringt.

Der kostenlose, ca. dreistündige Workshop (zzgl. Mittagspause) wird von Antonia Peißker, der Bildungsreferentin des Whistleblower-Netzwerk e.V., durchgeführt. Eine thematische Vorbereitung ist nicht notwendig, doch es können gerne einzelne Fälle oder Situationsschilderungen in den Workshop eingebracht werden.

Weitere Informationen und Anmeldeformular hier

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