Wochenrückblick Whistleblowing – unsere Medienauswahl (KW-47/2015)

DGB fordert Schutz für Whistleblower

Eine vom DGB in Auftrag gegebene Studie bestätigt, dass Deutschland in Sachen Whistleblower-Schutz deutlichen Nachholbedarf hat und internationale Vorgaben bisher nicht oder nur in unzureichendem Maße umgesetzt wurden. Noch immer gibt es keinen gesetzlichen Schutz für Hinweisgeber in Betrieben, die häufig Repressalien ausgesetzt sind.

taz, „Der Informant schadet sich selbst“, Tanja Tricarico

Whistleblowing als Mittel gegen Doping und Korruption im Sport

Viele Betrugsfälle im Spitzensport konnten nur durch couragierte Aussagen von Insidern aufgedeckt werden, die damit auch große persönliche Risiken eingehen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass deren Anonymität gesichert wird und nicht wie im Fall der Katarerin Phaedra Al-Majid, die Korruption im Zusammenhang mit der WM-Vergabe an Katar aufdeckte, fahrlässig verletzt wird. Sie muss seitdem um ihr Leben fürchten.

Deutschlandfunk, „Wichtige Informanten werden leicht zu Opfern“, Jürgen Kalwa

Russische Sportler wollen gegen ARD und Doping-Whistleblower klagen

Wegen „übler Nachrede“ wollen mehrere russische Sportler, die nun vor Doping-Sperren stehen, die ARD und deren Informanten Julia und Witali Stepanow verklagen. Diese hatten den Doping-Skandal in der russischen Leichtathletik ins Rollen gebracht, der kürzlich zur Suspendierung des russischen Verbandes führte.

Handelsblatt, „Russische Athleten wollen gegen ARD und Whistleblower klagen“

Sechs Tipps von Edward Snowden für mehr Sicherheit

Whistleblower Edward Snowden hat in einem Interview mit „The Intercept“ ganz konkrete Tipps für mehr Sicherheit im Internet gegeben. Die besten sechs Tipps wurden vom Portal Bento ins Deutsche übersetzt und angepasst.

Bento, Sechs Tipps von Edward Snowden für mehr Sicherheit, Okan Bellikli und Ole Reißmann

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