Wochenrückblick Whistleblowing – unsere Medienauswahl (KW-46/2015)

NRW will mit Datenkauf „Cum-Ex“-Deals aufdecken

Die Risiken, die Whistleblower auf sich nehmen, zeigen nachhaltige Erfolge, wie die Berliner Zeitung berichtet. Nach Offshore Leaks, Swiss Leaks und LuxLeaks ist die Politik endlich zum Handelns in Sachen Steuer(un)gerechtigkeit gezwungen. Das Bundesland NRW erwirbt gerade die 10. Steuer-CD. Für 5 Mio. Gegenwert: ca 600 Millionen. Für einen kleinen Teil des Geldes könnte man einen Fonds für in Bedrängnis geratene Whistleblower einrichten!

Berliner Zeitung, „NRW will mit Datenkauf „Cum-Ex“-Deals aufdecken“, Markus Sievers

Ehemaliger US-Drohnenpilot möchte nach Berlin ins Exil

Ehemaliger US-Drohnenpilot Brandon Bryant würde gerne in Berlin leben. „Ich mag die Community in Berlin, ich fühle mich hier sicher und brauche Verbündete“, sagte der 29-jährige US-Amerikaner der ZEIT ONLINE. Er habe bei seinen bisherigen Berlin-Besuchen viele Gleichgesinnte getroffen.

Zeit, Ehemaliger US-Drohnenpilot möchte nach Berlin ins Exil“

Opposition will erneut für Befragung Snowdens klagen

Nachdem Edward Snowden eine für Donnerstag vorgesehene Zeugenaussage im NSA-Untersuchungsausschuss per Videoschaltung wiederholt ablehnte, ist der Streit um die Anhörung des NSA-Whistleblowers neu entbrannt. Snowden will wegen der Sicherheitsrisiken einer Videobefragung nur persönlich aussagen, was die Opposition jetzt mit einer erneuten Klage vor dem Bundesgerichtshof durchsetzen will.

taz, „Keine Berlin-Reise für Snowden“, Konrad Litschko

Doping-Report führt zu Suspendierung von Russlands Leichtathletikverband

Der internationale Leichtathletikverband IAAF hat den russischen Verband nach einem umfassenden Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur vorerst suspendiert und damit von internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen. Im Bericht werden systematisches Doping und Korruption in der russischen Leichtathletik angeprangert, welche Ende 2014 in einer ARD-Dokumentation aufgedeckt wurde.

Zeit Online, „Russlands Leichtathletik-Verband suspendiert“

Robert Harting lobt die Arbeit der Journalisten und Whistleblower, die den Skandal aufdeckten und fordert weitere Ermittlungen in anderen verdächtigen Verbänden.

Berliner Morgenpost, „Harting hofft auf weitere Enthüllungen im Doping-Skandal“, Raik Hannemann

 

 

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