Wochenrückblick Whistleblowing – unsere Medienauswahl (KW-37/2015)

Snowden kritisiert zunehmende Internetkontrolle in Russland

Bei der Preisverleihung des Björnson-Preises für Literatur und Meinungsfreiheit in Norwegen äußerte sich Preisträger Snowden kritisch zur eingeschränkten Meinungsfreiheit und Zensur in Russland. Er machte erneut klar, dass sein Aufenthalt in Russland eine Notlösung sei und sprach von möglichen rechtlichen Schritten um Asyl in einem anderen Staat zu bekommen.
Heise.de, „Edward Snowden: ‚Ich wohne im Internet'“, Detlef Borchers
Das Video zur Preisverleihung

Israel verhaftet Atomwaffen-Whistleblower Vanunu

Mordechai Vanunu, der 1986 Details zum geheimen Atomwaffenprogramm Israels enthüllte, wurde verhaftet nachdem er öffentlich den Wunsch der Ausreise nach Norwegen geäußert hatte. Der Whistleblower war 2004 nach 18-jähriger Haftstrafe entlassen worden – allerdings unter Auflagen die ihm eine Ausreise und den Kontakt mit ausländischen Journalisten verbieten.
Neue Zürcher Zeitung, „Mordechai Vanunu nach TV-Interview verhaftet“

Terminankündigung: „Wie werden heute Kriege „gemacht“?

Die ehemaligee CIA-Analysten Elizabeth Murray und Ray McGovern geben in dieser Woche bei Abendveranstaltungen in Hamburg (14.9.), Rostock (15.9), Berlin (16.9.), Stuttgart (17.9.) und Köln (18.9.) einen Einblick in den Kriegsführung aus dem Weißen Haus. Sie zeigen die Motivation der USA für die Kriege im Irak und Afghanistan auf und geben einen Einblick in die Hintergründe aktueller Konflikte, wie in der Urkaine.

Die Auftaktveranstaltung fand am 13.09.2015 im Club Voltaire in Frankfurt am Main statt. Foto /CC-BY-SA: Boykin Reynolds)
Die Auftaktveranstaltung fand am 13.09.2015 im Club Voltaire in Frankfurt am Main statt.
Foto /CC-BY-SA: Boykin Reynolds)

Junge Welt, „Alles Lügen aus dem Weißen Haus“, Gitta Düperthal

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