Wochenrückblick Whistleblowing – unsere Medienauswahl (KW-11/2015)

Besserer Schutz für Whistleblower

In der Schweiz fordert die Basler Ombudsstelle einen besseren Schutz für Whistleblower. Fehlverhalten könne insbesondere bei Vorgesetzten durch deren Position im System oftmals nicht gerügt werden. Eine Lösungsmöglichkeit können Anlaufstellen für Whistleblower bieten, die von den Unternehmen abseits der Hierarchien eingesetzt werden.
SRF, „Basler Ombudsstelle fordert besseren Schutz für Whistleblower“, Matieu Klee

Fördergelder für investigativen Journalismus

Neben dem Schutz von Whistleblowern diskutiert das EU-Parlament eine europaweite Förderung für investigativen Journalismus. Grenzüberschreitende Projekte sollen gefördert werden. Der Bedarf ist groß. Eine Summe von rund 7 Milliarden Euro an EU-Geldern werden laut dem EU-Rechnungshof nicht korrekt ausgegeben. Das macht fast 5 Prozent der Gesamtzahlungen aus dem EU-Gemeinschaftshaushalt aus, berichtet das Tageblatt aus Luxemburg.
tageblatt.lu, „Schutz für Whistleblower in der EU“

Snowden-Leaks erreichen Österreich

Die NSA-Affäre wird auch in Österreich diskutiert. Die eMails von mehr als 400.000 österreichischen UPC-Kunden mit einer chello.at-Mail-Adresse landeten in den Datenspeichern der NSA. OE1 hat nun auf seinen Seiten eine Downloadoption für eine Sendung zum Themenkomplex im Angebot.
OE1, „Zur Person Edward Snowden. Whistleblower, Held und Verräter“, Ines Mitterer

18.03.2015 – Snowden auf CeBIT & NDR.de

Anlässlich des Auftritts von Glen Greenwald wird sich auch Edward Snowden per Live-Schalte in das Podiumsgespräch des Journalisten einbringen. NDR.de hat angekündigt, die Veranstaltung am 18.03.2015 live zu übertragen.
NDR.de, „CeBit: Snowden spricht per Video-Schalte“

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