Leserbrief zum Whistleblowing Artikel in der „Presse“ vom 29. August 2011

Am 29. August 2011 veröffentlichte die Tageszeitung die Presse einen Artikel unter dem Titel „Whistleblowing: Wenn Arbeitskollegen zu Aufdeckern werden“.
Whistleblowing Austria hat dazu folgenden Leserbrief verfasst:
„Sehr geehrte Redaktion !
Zu Ihrem Artikel „Whistleblowing“ Artikel darf ich Sie darüber informieren, dass sich der unabhängige Verein „Whistleblowing Austria“ für die Weiterverbreitung des Whistleblowings als Instrument des öffentlichen Interesses einsetzt.
„Whistleblowing Austria“ setzt sich für eine Sektor übergreifende österreichische Whistleblowing Gesetzgebung nach britischem oder US Muster ein, denn auch im Sozialbereich kann Whistleblowing sehr nützlich sein:
Die Pflegerin Brigitte Heinisch hatte sich gegen Missstände in ihrem Altersheim aufgelehnt und wurde dafür von ihrem Arbeitgeber gekündigt. Sie klagte vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), der die Kündigung als Verstoß gegen das Recht auf Meinungsäusserung für unrechtmäßig erklärte.
Whistleblowing Austria“ bewertet die jüngsten Vorschläge der EU-Kommission zur Stärkung des Banksektors positiv, denn sie möchte u.a. durch Whistleblowing das Verhalten der Rund 8000 europäischen Banken ändern.
Bereits am 12 November 2010 hatte die G-20 ihre Mitglieder – darunter Deutschland, Frankreich, Italien und die Türkei – aufgefordert, zwecks Korruptionsbekämpfung Whistleblower Schutzgesetze bis Ende 2012 zu erlassen.
Whistleblowing kann in jedem Bereich des gesellschaftlichen Leben wertvolle Dienste zum Wohle der Allgemeinheit leisten. Es handelt sich dabei nicht um ein „Vernadern“, sondern um einen Akt der Zivilcourage.
MfG
Dr. Walter Gehr, Obmann
www.whistleblowing.at
Whistleblowing Austria / Walter Gehr
Ein ähnlicher Leserbrief wurde am 07. August 2011 in den „Salzburger Nachrichten“ veröffentlicht (siehe Blogeintrag vom 08.08.2011).
Am 25. Juli bzw. am 18. August 2011 veröffentlichten der „Trend“ sowie „Der Standard“ Interviews mit Whistleblowing Austria. Ein Radiointerview mit der ORF FM4  „Reality Check“ Redaktion wurde gestern geführt.

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