Whistleblowing Austria auf ORF FM4

Der Obmann von Whistleblowing Austria, Walter Gehr, sprach heute in der englischsprachigen ORF Radiosendung „Reality Check“ über die Anwerbung eines Anti-Korruptionexperten durch die Telekom Austria und die Notwendigkeit einer österreichischen Whistleblowing Gesetzgebung, so wie es sie bereits zum Beispiel in Luxemburg, Irland, Großbritannien und den U.S.A. gibt.
Philosophie des Whistleblowings geht von der Feststellung aus, dass die Mitarbeiter die Ohren und Augen eines jeden privaten und staatlichen Betriebes sind, und daher oft die ersten sind, die von Korruption und anderen Missständen erfahren. Sie könnten daher die ersten sein, die dafür sorgen, dass die Missstände bekannt werden, denn „alleine offenbartes Unrecht kann bekämpft werden“ (Julian Assange).
Bei Vorliegen und effektiver Umsetzung gesetzlicher Whistleblowing Bestimmungen würden diejenigen, die bereit wären, gegen Missstände anzukämpfen, ermutigt werden, denn sie wären im öffentlichen Interesse vor Entlassungen, Kündigungen, Herabstufungen und Versetzungen geschützt.
Von der Telekom Austria Group ist bekannt, dass sie offenbar seit 2010 eine Whistle-Blower Policy besitzt. Dieser zufolge können Whistleblower ihre Einschätzungen an Helplines anvertrauen, und zwar in jenen Fällen, in denen eine Meldung an den Vorgesetzten nicht geeignet oder eine anonyme Meldung geboten erscheint. Berichte über die Effektivität dieser Helplines sind Whistleblowing Austria nicht bekannt.
Das Radiointerview ist über den Link
http://tinyurl.com/3uuumks
abrufbar.
Whistleblowing Austria

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