Whistleblower im TV

Auch wenn der Begriff „Whistleblower“ nicht fällt, so finden sich doch gerade in Zeiten des Sachsensumpfs fast täglich neue Whistleblower-Geschichten auch in den TV-Politmagazinen:

Frontal 21:

Kriminalhauptkommissar Georg Wehling, berichtet exklusiv in Frontal21, dass Staatsanwaltschaft und Sächsisches Landeskriminalamt seine Ermittlungen behindert hätten. Als Wehling und seine Fahnder ein Netzwerk aus Kriminellen und Justizbeamten aufdeckten, leitete die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen die Fahnder ein. Wehling erhebt einen schweren Vorwurf: „Es ging darum, uns mundtot zu machen“, meint Wehling heute.

Panorama:

In der Polizeidirektion Dessau bekamen Polizisten angesichts der hohen Zahl rechtsextremer Straftaten sogar die Anweisung, etwas weniger zu arbeiten. Drei Staatsschützer, die erfolgreich gegen Nazis ermittelten, wurden zum Dienstgespräch zitiert – und vom stellvertretenden Polizeipräsidenten angeblich darauf hingewiesen, „dass man nicht alles sehen müsse.“ Die Polizei äußert sich nicht zu dem Fall. Die Beamten aber wurden inzwischen versetzt. Statt Nazis zu jagen heißt es für jetzt Streife Laufen und Radarfallen aufstellen …

Die Muster gleichen sich, Beamte die Wahrheiten aufdecken, die denen da oben nicht passen, werden abgestraft, und dass nicht nur im Osten, sondern wie z.B. der Fall des hessischen Steuerfahnders Rudolf Schmenger zeigt, auch im Westen der Republik. Nach diesem Verständnis soll der Beamte wohl vor allem der Diener seiner Vorgesetzten und weniger Staatsdiener oder gar Diener der Bürgerinnen und Bürger sein.

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