Zweimal Korruption

Zwei aktuelle Artikel beleuchten das Thema Korruption:

Da ist zunächst die Berliner Zeitung die anhand des Beispiels Siemens zeigt, wie Korruption gedeiht und gerechtfertigt wird.

„Es lag zwischendurch sogar mal der Vorschlag auf dem Tisch, uns aus allen Ländern zurückzuziehen, in denen Schmiergeld, Kommissionen oder Geschenke verlangt werden“, sagt ein Siemens-Mitarbeiter, „aber der war schnell vom Tisch. Denn dann hätten wir überall schließen müssen.“

Das es auch anders geht zeigt ein Artikel in der FAZ.net der, neben einem Verweis auf die Bedeutung von Whistleblowing, einige zustimmenswerte Aussagen darüber macht, dass Korruptionsbekämpfung auch ein klares Bekenntnis der Unternehmensspitze braucht:

„Das beste Signal kann man senden, wenn man sich von einem höherrangigen Mitarbeiter trennt – das zeigt, dass es dem Unternehmen wirklich ernst ist.“

Vielleicht sollten sich dies auch die Aufsichtsräte der Herren Kleinfeld und Ackermann einmal überlegen.

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