Veranstaltungshinweis: Whistleblowing vs. Diplomatie? Zwischen Recht auf Information und Notwendigkeit der Geheimhaltung

      

Am 14.12.17, um 18:00 Uhr diskutieren Annegret Falter, Vorsitzende des Whistleblower-Netzwerks und freie Journalistin sowie Dr. Ekkehard Griep, stellv. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen über Hinterzimmer-Politik, Vertrauen und die Grenzen der Loyalität im Redtenbacher-Hörsaal, in der Engelbert-Arnold-Str. 4 in Karlsruher. Weitere Informationen: http://www.zak.kit.edu/colloquium_fundamentale.php

Das Government Accountability Project veröffentlicht einen offenen Fragenkatalog an die Kandidaten – Whistleblower-Netzwerk fragt mit.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon scheidet Ende dieses Jahres aus dem Amt aus.

Mögliche Nachfolger haben sich bereits in Stellung gebracht – ein guter Überblick findet sich hier in einem „Kandidatencheck“ und hier aktualisiert.

Das Government Accountability Project aus Washington erweitert gemeinsam mit 32 weiteren zivilgesellschaftlichen Vereinigungen den allgemeinen Fragenkatalog* an die Kandidaten um Fragen zum „Whistleblowing„. Gefragt wird nach besseren Infrastrukturbedingungen und rechtlicher Absicherung für Hinweisgeber. Whistleblower-Netzwerk hat mitgezeichnet.

Denn: um Whistleblower hat sich Ban Ki Moon in seiner Legislatur nicht unbedingt verdient gemacht. Daten des GAP (Government Accountability Project) zeigen, dass zwischen 2006 und 2014 weniger als 3% der Hinweisgeber, die beim Ethikbüro um Prüfung von ungerechtfertigten Restriktionen baten, entlastet wurden. 2014 entschied zudem eine UN-Instanz, dass Whistleblower, denen die Entlastung verweigert wurde, nicht in Berufung gehen dürfen.

Sobald die Antworten der Kandidaten eingehen bzw. veröffentlicht werden, verlinken wir hier auf sie.

*Die 10 offiziellen Fragen unter anderem zu LGBT-Rechten und Umweltthemen, finden sich hier oder ungefiltert auf Twitter (#UNSGcandidates). Den ganzen Beitrag lesen