Wochenrückblick Whistleblowing- unsere Medienauswahl (KW-30/2016)

Julia Stepanowa

Der Fall Stepanowa löst eine kontroverse Diskussion aus. Die 2013 wegen Dopings zwei Jahre gesperrte 800-Meter Läuferin half die Doping Praktiken der russischen Athleten aufzudecken – allerdings erst, nachdem sie selber überführt worden war. Ob Ihre Aussage und Mithilfe vor Gericht ein Akt des Whistleblowings darstellt oder sie als eine Zeugin fungierte, ist strittig. Das International Olympic Committee (IOC) untersagt Stepanowa nun den Antritt bei den Spielen in Rio 2016 unter neutraler Flagge. Ob dieses Urteil als Abschreckung für Whistleblower zu verstehen ist, oder sich nur konsequent gegen Doping richtet, steht zur Diskussion.

Süddeutsche Zeitung, Whistleblowerin Stepanowa fühlt sich vom IOC betrogen

Sportgate, Whistleblowerin Stepanowa fühlt sich vom IOC betrogen

n-tv, „Verheerendes Signal“ – IOC lehnt Olympiastart Stepanowas erneut ab

Süddeutsche Zeitung, Stepanowa scheitert erneut mit Rio-Starterlaubnis

Snowden gegen Assange – Streit zwischen Whistleblowern

Die NZZ Neue Zürcher Zeitung berichtet über einen Streit zwischen Snowden und Wikileaks – Inhalt der Auseinandersetzung sind die jüngsten Leaks zur AKP in der Türkei und Demokraten in den USA und der Umgang mit persönlichen Daten.

NZZ, Snowden gegen Assange – Streit zwischen Whistleblowern, Marie-Astrid Langer

Abhörsicher und von Apple: Whistleblower Edward Snowden entwickelt ein Smartphone für Journalisten

MEEDIA berichtet, dass der Whistleblower Edward Snowden und der Hacker Andrew Huang daran arbeiten, dass Iphone von Apple so modifizieren, dass es abhörsicher wird.

Meedia, Abhörsicher und von Apple: Whistleblower Edward Snowden entwickelt ein Smartphone für Journalisten

FBI ermittelt nach Hackerangriff auf US-Demokraten

Wikileaks veröffentlichte E-Mails von US-Demokraten, welche Strategien im internen Wahlkampf transparent machten. Wie ZEIT ONLINE berichtet, ermittelt nun das FBI.

Zeit Online, FBI ermittelt nach Hackerangriff auf US-Demokraten