Wochenrückblick Whistleblowing – unsere Medienauswahl (KW-16/2015)

Ehemaliger Unterstützer Assanges erhebt schwere Vorwürfe gegen Wikileaks

Der Gründer des Wikileaks Forums, in dem sich Menschen über Wikileaks und Whistleblowing austauschen, sieht sich nach eigener Aussage einer Hetzkampagne von Wikileaks ausgesetzt. Er wurde demnach öffentlich mit angeblichen FBI-Verbindungen diskreditiert, private Bilder wurden veröffentlicht und es gab Drohungen und Attacken gegen ihn.
Stern, „Hetze nach der Wikileaks-Methode“, Sylvia Margret Steinitz

Wikileaks veröffentlicht Sony-Dokumente

Wikileaks hat tausende Dokumente und interne E-Mails von Sony-Mitarbeitern veröffentlicht, die von Hackern bei dem Angriff auf Sony im November 2014 entwendet wurden. Die Veröffentlichung der Interna wird zum Teil heftig kritisiert, da der aufklärerische Wert der Dokumente eher gering erscheint.
Süddeutsche, „Wikileaks schafft sich ab“, Andrian Kreye

US-Behörden versagen beim Schutz von Whistleblower-Daten

Eine Studie der ACLU (American Civil Liberties Union) zeigt, dass viele offizielle Webseiten in den USA, an die sich Whistleblower wenden können, keine Verschlüsselung nutzen.
ACLU, „ACLU Study: Federal Agencies fail to protect Whistleblower Communications, Terrorist Tip Line“, Chris Soghoian, Sonia Roubini

China setzt im Kampf gegen Korruption auf Whistleblower

Auf der Website der Anti-Korruptionsbehörde gibt es neuerdings für Bürger die Möglichkeit auf korrupte Funktionäre hinzuweisen.
Focus, „China ermuntert ‚Whistleblower‘ im Kampf gegen Korruption“