Wochenrückblick Whistleblowing – unsere Medienauswahl (KW-01/2015)

Wie ticken Whistleblower?
Sonderlinge oder Rebellen oder doch strikt konservative Geister? Whistleblower nehmen große Nachteile auf sich, wenn sie aufdecken, was zuvor geheim gehalten werden sollte. Ihnen geht es nicht mehr um das eigene Wohl, sondern um das der Betroffenen Menschen. Einige interessante Fälle hat der Freitag nun von einem Autor des Guardian übernommen.
Der Freitag, „Sonderlings Schicksal“, Andrew Smith

NSA-Leaks: Europa wird überwacht
Arte Future liefert zahlreiche Hintergründe, Analysen und Interviews zu den Themen Whistleblowing und Überwachung. Unter anderem wurde die US-Anwältin Jesselyn Radack befragt, warum Edward Snowden in Deutschland kein Asyl erhält.
Arte Future, „NSA-Leaks: Europa wird überwacht“

Überwachungsexperte fordert Gefängnis für NSA-Chefs
NSA-Whistleblower James Bamford schildert am Rande des Chaos Computer Congress 31C3 seine Sicht auf die Snowden-Enthüllungen. Aus seiner Erfahrung als ehemaliger Mitarbeiter und seinen jahrelangen Recherchen ist ihm kein Fall bekannt, in dem die NSA-Überwachung Terroranschläge verhindert hätte.
Süddeutsche, „Die NSA-Chefs gehören ins Gefängnis“, Hakan Tanriverdi

Targeted Killing
Die NATO hat in Afghanistan offenbar Listen über die gezielte Tötung von Menschen geführt, um ihre Gegner zu schwächen und zu bekämpfen. Das Thema dürfte auch den NSA-Untersuchungsausschuss betreffen. Wie stark kooperierten der BND und Bundeswehr?

Heise.de, „Obamas Todesliste im Krieg gegen den Terror im Netz“, Stefan Krempl

Quellen schützen – wie Journalisten mit Informanten arbeiten müssen
Journalistin und WikiLeaks-Mitarbeiterin Sarah Harrison sprach auf dem #31C3 darüber, wie Journalisten ihre Quellen schützen müssen, um über kritische Enthüllungen überhaupt berichten zu können.

Youtubekanal CCCen, „Doing right by sources, done right“
Im gleichen Youtubekanal finden sich auch Neuigkeiten zum Fall von Chelsea Manning präsentiert von Alexa O’Brien: „The case of Chelsea Manning“