Rechtsfolgen bzgl. der Beschäftigung

Nach der Beantwortung der Frage der Zulässigkeit von Whistleblowing im Beschäftigungsverhältnis steht die Frage an, welche Rechtsfolgen insbesondere von der Rechtsprechung als unzulässig angesehenes Whistleblowing für das Beschäftigungsverhältnis haben kann. Aber auch das Unterlassen eines gebotenen Whistleblowings stellt eine Rechtspflichtverletzung dar, die grundsätzlich ähnliche Rechtsfolgen auslösen kann. Hier wie dort drohen arbeits- und disziplinarrechtliche Maßnahmen bis hin zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses, die für Arbeitnehmer, Beamte und sonstige Beschäftigte jeweils gesondert zu beachten sind.

Zugleich stellt sich natürlich umgekehrt auch die Frage, wie jemand der ein zulässiges Whistleblowing unternommen hat oder zu Unrecht verdächtigt wird ein unzulässiges Whistleblowing gemacht zu haben, sich gegen zu Unrecht erfolgte rechtliche und tatsächliche Sanktionen zur Wehr setzen kann.

Neben diesen Rechtsfolgen die direkt mit dem Fortbestand des Beschäftigungsverhältnis verbunden sind, sind schließlich auch noch die an anderer Stelle zu behandelnden weiteren Rechtsfolgen zu beachten. Dabei geht es vor allem um strafrechtliche und allgemeine zivilrechtliche Verantwortlichkeiten.

Weitere Informationen zur Rechtslage für Whistleblower in Deutschland: