Guido Strack (1. Vorsitzender WBNW)

Guido Strack Guido Strack war nach dem Studium der Rechts- und Politikwissenschaften in Trier als Jurist zunächst beim Bundeswirtschaftsministerium in Bonn tätig. Von 1995 – 2005 war er Beamter bei der EU-Kommission in Luxemburg. Dort machte er das Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) auf Unregelmäßigkeiten in seiner Dienststelle aufmerksam.

Sein Whistleblower-Fall ist in unserer Ausstellung kurz beschrieben und auf der Webseite AnsTageslicht.de inklusive einer Chronologie ausführlich dokumentiert. Eine Zusammenfassung seines Falles und der aus seiner Sicht daraus seitens der EU-Institutionen zu ziehenden Lehren, präsentierte Strack 2011 im Rahmen einer Anhörung vor dem Haushaltskontrollausschusses des Europäischen Parlaments.

Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst hat Guido Strack im Weiterbildungsstudiengang Wirtschaftsjurist an der Universität Köln den Magister des Wirtschaftsrechts (LL.M. oec.) erworben und beim Friedensbildungswerk Köln eine Ausbildung zum Mediator abgeschlossen. Er setzt sich im Whistleblower-Netzwerk für effektiven Whistleblowerschutz ein und nahm unter anderem auch 2008 und 2012 als Sachverständiger an Anhörungen von Ausschüssen des Deutschen Bundestages zum Thema Whistleblowing teil.

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