Home arrow Aktuell arrow Presse arrow Presseerklärung 29.09.2008  
22.05.2012
 
Presseerklärung 29.09.2008 PDF Drucken
Montag, 29. September 2008

Satt und sauber?

rowohlt_100j

Eine Altenpflegerin kämpft gegen den Pflegenotstand

 

Das Whistleblower-Netzwerk und der Rowohlt-Verlag machen in einer gemeinsamen Aktion auf eine Buchveröffentlichung zum 1. 10. aufmerksam: Die Geschichte der  Altenpflegerin

Brigitte Heinisch,

Trägerin des Whistleblowerpreises und des Publikumspreises der ARD für Zivilcourage,
ist nun unter dem Titel

Satt und Sauber? Eine Altenpflegerin kämpft gegen den Pflegenotstand
(Originalausgabe, 224 S., 12 €)

dokumentiert.

satt_u_sauberBrigitte Heinisch konnte nicht mehr wegsehen: Heimbewohner lagen bis zum Mittag in Urin und Kot, andere wurden ohne richterlichen Beschluss in ihren Betten fixiert. Sie schlug Alarm bei ihrem Arbeitgeber, aber ohne Erfolg. Schließlich zeigte sie ihren Arbeitgeber, die Vivantes-Gruppe, an – und wurde fristlos entlassen. Ihre persönliche Geschichte gibt einen schockierenden Eindruck von unseren Pflegeheimen und zeigt, auf welche Katastrophe die Altenpflege in Deutschland zusteuert.

Der Fall Heinisch zeigt auch, wie dringend gesetzliche Maßnahmen für Whistleblower – Menschen, die sich nicht mit Missständen und unhaltbaren Zuständen abfinden wollen und deshalb Alarm schlagen - notwendig sind. In den USA wurde gerade die Consumer Product Safety Reform abgeschlossen - rund 20 Millionen Arbeitnehmer können nun ungefährdet Hinweise über drohende Gefahren oder Gesetzesverstöße weitergeben.

In Deutschland wird derzeit die Einführung eines ähnlichen Paragraphen 612a im Bürgerlichen Gesetzbuch im Bundestag diskutiert, der aber weit hinter die US-Regelungen zurückfällt. Selbst mit dieser neuen Regelung wäre Brigitte Heinisch gekündigt worden. Solange Schutzmaßnahmen nicht zielgerichtet und wirksam durch den Gesetzgeber angegangen werden,  wird sich auch im Bereich der Altenpflege nichts ändern.                                           

 

 

Rückfragen zum Buch (Interviewtermine mit der Autorin) unter
Irina Lehnert, Rowohlt Presseabteilung
Tel: 040 – 72 72 - 412
Fax: 040 – 72 72 - 395
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
 

Rückfragen zum Problem Whistleblower und Whistleblowerschutz unter
Whistleblower-
Netzwerk
c/o Guido
Strack
Taunusstr. 29a
D-51105 Köln

Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

www.whistleblower-netzwerk.de

Tel: 0221 – 169 21 93

Weitere Infos
Der Fall Brigitte Heinisch sowie andere Fälle von Whistleblowing sind dokumentiert

im DokZentrum ansTageslicht.de unter
www.ansTageslicht.de/Heinisch

Rückfragen zum Whistleblower-Preis
Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW)
Annegret Falter, Berlin,
0170 - 29 65 660
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

 

 

 

 
Neu im Blog
Google Translation
Neu im Blog
Nachdenkliches

"Das ganze Regieren besteht aus der Kunst ehrlich zu sein."

Thomas Jefferson
Umfrage zum Whistleblowerschutz
Reicht der gesetzliche Schutz von Whistleblowern in Deutschland aus?
 
Neu auf der Webseite