Whistleblower-Netzwerk hat eine Foto-Ausstellung erstellt, in welcher wir
Whistleblowerinnen und Whistleblower in Bild und Text portraitieren.
Whistleblower-Netzwerk zeigt in Zusammenarbeit mit dem DokZentrum ansTageslicht.de sowie dem Fotografen Petrov Ahner in der Ausstellung „Whistleblowing – Licht ins Dunkel bringen!“ Beispiele von mutigen Menschen, die ihr Schweigen gebrochen haben, um auf Missstände aufmerksam zu machen:
Eine Altenpflegerin, die nicht bereit war, die unmenschlichen Zustände hinzunehmen und deshalb gekündigt wurde und jetzt vor dem Europäischen Menschengerichtshof klagt; ein ehemaliger Staatsanwalt, der sich mit der Großchemie angelegt hatte; eine Ex-Bankerin (Prokuristin), die sich gegen Insidergeschäfte zur Wehr gesetzt hatte und derzeit ihren 20. Arbeitsgerichtsprozess führt; ein Lastwagenfahrer, der einen der größten Gammelfleischaffären ins Rollen brachte und heute arbeitslos ist sowie andere Beispiele.
Diese Menschen, die als „Whistleblower“ Alarm geschlagen haben, gelten nicht als Helden, sondern oft als „Nestbeschmutzer“. Ihr Schicksal läuft fast immer auf das Gleiche hinaus: erst gemieden und gemobbt, dann gekündigt. Nach einer Vorpremiere bei der CCC-Konferenz 27c3, haben wir diese Ausstellung vom 20.05.-29.05.2011 erstmals in größerem Rahmen im Berliner Kunsthaus Tacheles präsentiert .
Alle Texte der Ausstellung sind - zum Teil mit weiteren
Hintergrundinformationen - verfügbar bei unserem Kooperationspartner
ansTageslicht.de. Die Ausstellung enthält gegenwärtig bereits über 20
Portraits, wird aber ständig ergänzt, wofür wir allerdings auch auf Ihre Spende angewiesen sind.
Gerne würde wir unsere Ausstellung auch in Ihrer Nähe einmal zeigen.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie eine Idee haben, wo dies möglich wäre,
oder uns ein konkretes Angebot für einen Ausstellungsraum machen können.
|