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| Samstag, 5. Dezember 2009 | |
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Im englischen Sprachraum hat sich der Begriff mittlerweile fest eingebürgert und ist auch positiv besetzt (mehr dazu unter Definitionen ). Er findet sich dort regelmäßig in den Medien, in der Wissenschaft, in Gesetzestexten und auch in Vorschlägen und Diskussionen auf internationaler Ebene. Von da aus hat er mittlerweile auch in Deutschland zumindest in ohnehin angloafinen Wirtschafts-Fachkreisen (Compliance/Governance), aber auch in Teilen der Bürgerrechtsbewegung (z.B. deutsche Whistleblowerpreis), Einzug gehalten und eine gewisse Verbreitung erfahren. Diese wollen wir mit unserer Arbeit gerne noch steigern.
Gründe für die Verwendung des englischen Begriffs sind für uns vor allem dessen dortige positive Konnotation, die wir auf den in Deutschland noch unbelasteten Begriff übertragen wollen, und der Mangel an einer besseren deutschen Alternative (siehe "Übersetzbarkeit"). Wir sind uns bewusst, dass die Verwendung des englischen Begriffs bei manchen den Eindruck erweckt, es ginge um etwas ausländisches oder elitäres, und versuchen u.a. durch diese Erläuterungen jenem Eindruck entgegen zu treten. Whistleblowing findet auch in Deutschland jeden Tag vielfach statt und kann von jedermann unabhängig von seinem Bildungsstand oder seiner beruflichen Stellung praktiziert werden. Wir verwenden sowohl für den Begriff Whistleblower als auch für andere Begriffe auf dieser Webseite weitestgehend nur die männliche Form. Dies geschieht ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit. Wir sind uns bewusst, dass es viele mutige zivilcouragierte Frauen gibt, vielleicht sogar mehr als Männer, die Whistleblowerin sind. Es ist insoweit sicherlich auch kein Zufall, dass die ersten drei deutschen Preisträger des Whistleblowerpreises (M. Herbst, B. Heinisch und L. Bode) Frauen waren, und auch in den USA waren es 2002 drei Frauen, die vom Time Magazine zur "Person of the Year: The Whistleblowers" erklärt wurden. |


