| Presseerklärung 08.05.2009-II |
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| Freitag, 08 Mai 2009 | |
Vorwürfe und Attacken von Peer Steinbrück auf Steueroasen absolut unglaubwürdig„Die Kritik des Bundesfinanzministers gegen Steueroasen im Ausland ist zwar berechtigt, die Ersnthaftigkeit und Glaubwürdigseit seines Vorgehens tendiert aber absolut gegen Null“, wie der Vorstandsvorsitzende des Whistleblower-Netzwerks, Guido Strack, betont.Steinbrück hätte in seiner Zeit als als Finanzminister und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen mehrfach Gelegenheit gehabt, gegen Steuerhinterziehung aktiv vorzugehen und/oder ernsthafte Signale in dieser Richtung zu setzen. Tatsächlich hatte er das Gegenteil praktiziert. Ein Steuerfahnder aus Münster, der einen Steuerhinterziehungsfall bzw. Strafvereitelung im Amte im eigenen Finanzamt zur Anzeige gebracht hatte, wurde erst gemaßregelt, dann gemobbt, schließlich aus dem Dienst entfernt. Seine Vorgesetzten hingegen machten Karriere – gefördert und berufen von Peer Steinbrück – ausführlich dokumentiert unter www.ansTageslicht.de/Borcharding. Das Dokumentationszentrum ansTageslicht.de an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAWW) Hamburg kooperiert mit dem Whistleblower-Netzwerk. Direkte Schreiben des Steuerfahnders an Steinbrück wurden nicht beantwortet. Der Steuerfahnder, der sich seinem Eid auf die Verfassung (und nicht auf seine Vorgesetzten) verpflichtet sah, gab schließlich auf.„Leider ist dies ein flächendeckendes Phänomen“, sagt GuidoStrack. „Auch der bekannteste Steuerfahnder, Klaus Förster, der einst die Geldwaschanlagen der Parteien und die Flickaffäre ins Rollen gebracht hatte, wurde ebenfalls erst schikaniert, dann gab er auf.“Morgen (Samstag, 9.5.) geht es erneut um Steuerfahnder, die in ihrer aktiven Dienstausübung gehindert wurden: 2 von insgesamt 10 Ex-Steuerfahndern des Finanzamta Frankfurt/Main V erhalten den Whistleblowerpreis für ihr engagiertes Eintreten für Steuergerechtigkeit und gegen Steuerhinterziehung, nachzulesen unter www.ansTageslicht.de/steuerfahnder. Informationen zum Whistleblowerpreis unter: 1) http://www.whistleblower-net.de/blog/?p=466 Ansprechpartner für die Presse• Guido Strack, Vorsitzender des Vorstands im Whistleblower-Netzwerk e.V., Allerseelenstr. 1n, 51105 Köln, Tel.: 0221/1692194, E-Mail: This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view itWas macht das Whistleblower-Netzwerk?Der Whistleblower-Netzwerk e.V. ist eine 2006 gegründete Initiative für Whistleblowerschutz. Whistleblowing schafft Transparenz und hilft so in den vielen Themenbereichen gegen Rechtsbrüche, Korruption, Gesundheits- und Umweltschäden. Dennoch sind Whistleblower hohen persönlichen Risiken ausgesetzt. Der gemeinnützige Verein setzt sich daher für ein Klima des offenen Dialogs ein und sucht die Rahmenbedingungen für Whistleblower in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft zu verbessern. Der Verein berät Whistleblower, und solche die es werden könnten. Außerdem vernetzt er sie mit möglichen Unterstützern.
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