| Presseerklärung 23.01.2009 |
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| Freitag, 23 Januar 2009 | |
Wie gehen deutsche Unternehmen mit der Meldung von Korruption um?Whistleblower-Netzwerk und Dachverband der Kritischen Aktionäre befragen 50 deutsche KonzerneDie Meldung von Korruption und anderen Missständen innerhalb von Unternehmen wird ein immer wichtigeres Thema. Beschäftigte, Aktionäre und Rating-Agenturen interessieren sich zunehmen dafür, wie mit Whistleblowern umgegangen wird. Mit einer Fragebogenaktion wollen jetzt Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und seine Mitgliedsorganisation Whistleblower-Netzwerk e.V. Licht ins Dunkel bringen. Adressaten sind 50 deutsche Großunternehmen, darunter alle im DAX geführten Aktiengesellschaften. Ziel der Aktion ist es, ein Unternehmens-Ranking zur Whistleblowing-Praxis in Deutschland zu erstellen. „International gibt es bereits entsprechende rechtliche Vorgaben und Empfehlungen“, sagte Guido Strack, Vorstandsvorsitzender des Whistleblower-Netzwerks. „Aber in Deutschland scheiterte bisher selbst der erste zaghafte Schritt, die Rechtslage für Whistleblower durch eine Regelung im Bürgerlichen Gesetzbuch zu verbessern.“ Den Fragebogen und weitere Dokumente finden Sie auf den Websites des Whistleblower-Netzwerks und des Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Kontakt:Den Fragebogen und weitere Dokumente finden Sie auf den Websites des Whistleblower-Netzwerks und des Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Andrea Fuchs, Mitglied des Vorstandes des Whistleblower-Netzwerk e.V. Dokumente und Links:
Was macht das Whistleblower-Netzwerk?Der Whistleblower-Netzwerk e.V. ist eine 2006 gegründete Initiative für Whistleblowerschutz. Whistleblowing schafft Transparenz und hilft so in den vielen Themenbereichen gegen Rechtsbrüche, Korruption, Gesundheits- und Umweltsschäden. Dennoch sind Whistleblower hohen persönlichen Risiken ausgesetzt. Der gemeinnützige Verein setzt sich daher für ein Klima des offenen Dialogs ein und sucht die Rahmenbedigungen für Whistleblower in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft zu verbessern. Der Verein berät Whistleblower und solche, die es werden könnten. Außerdem vernetzt er sie mit möglichen Unterstützern. Was macht der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre?Mehr Umweltschutz und mehr soziale Gerechtigkeit: Dafür streiten die Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre seit über 20 Jahren in den Hauptversammlungen deutscher Konzerne. Sie wollen Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten, umweltfreundliche Produkte und Klimaschutz fördern, die Sozialbindung des Eigentums durchsetzen. Sie kämpfen gegen das Diktat des "Shareholder Value", gegen Rüstungsproduktion, gegen Atomenergie und umweltschädliche Geschäfte.
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