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Samstag, 05 Dezember 2009 |
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Der Begriff Whistleblower ist abgeleitet vom Englischen „to blow the whistle“. Schon in Wiliam Shakespeare´s Drama "A Winter´s Tale" wurde diese Wendung, mit Bezug auf die Offenbarung von Geheimnissen, benutzt, wenn der Sohn des alten Schafhirten fragt: "Whe are you going to ... whistle off these secrets". |
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Samstag, 05 Dezember 2009 |
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Im englischen Sprachraum hat sich der Begriff mittlerweile fest eingebürgert und ist auch positiv besetzt (mehr dazu unter Definitionen ). Er findet sich dort regelmäßig in den Medien, in der Wissenschaft, in Gesetzestexten und auch in Vorschlägen und Diskussionen auf internationaler Ebene. Von da aus hat er mittlerweile auch in Deutschland zumindest in ohnehin angloafinen Wirtschafts-Fachkreisen (Compliance/Governance), aber auch in Teilen der Bürgerrechtsbewegung (z.B. deutsche Whistleblowerpreis), Einzug gehalten und eine gewisse Verbreitung erfahren. Diese wollen wir mit unserer Arbeit gerne noch steigern. |
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Samstag, 05 Dezember 2009 |
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"Whistleblower" heißt wörtlich übersetzt (Alarm-)Pfeifenbläser. Es gab bereits verschiedene Versuche den Sinn, bzw. das dahinter stehende Konzept mit einer Deutschen Übersetzung zu erfassen. Die vielleicht gelungenste Umschreibung ist "jemand der Alarm schlägt", wobei die Substantivierung mit "Alarmschläger oder Alarmschlagender" sicherlich zumindest sehr ungewohnt klingt und die Verwendung der Umschreibung auf Dauer auch sperrig wirkt. Im niederländischen "klokkenluiders" und im französischen "systeme d´altert" findet sich diese Konnotation ebenfalls wieder. |
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