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Freitag, 05 März 2010 |
Verantwortung von Amtsträgern stärken
Whistleblower-Netzwerk fordert Aufschub der Verjährung von Amtsdelikten
Whistleblower, also Menschen die auf Missstände hinweisen, machen in Deutschland leider immer noch viel zu häufig die Erfahrung, dass z.B. auch „öffentliche“ Institutionen (Behörden, Ministerien) sie im Einsatz für öffentliche Interessen nicht unterstützen. Stattdessen werden derlei Hinweise geleugnet, vertuscht oder die Aufklärung auf die lange Bank geschoben. Wenn nach vielen Jahren die Fakten dann doch noch ans Tageslicht kommen, können die verantwortlichen Amtsträger oder untätige Strafverfolger nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden. Einer der Gründe: etwaige Straftaten, z.B. Strafvereitelung im Amt, Begünstigung im Amte, Rechtsbeugung, Verleitung von Untergebenen zu strafbaren Handlungen, sind verjährt.
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Dienstag, 12 Januar 2010 |
Zivilcourage am Arbeitsplatz?
Gründungsaufruf für eine Selbsthilfegruppe in Köln
Missstände und
gemeinschädliches Verhalten am Arbeitsplatz sind leider keine Seltenheit. Beobachter
wissen oft nicht, wie sie sich verhalten sollen. Sie wollen Kollegen nicht
verraten, sich mit Vorgesetzen, die z.B. mit unsauberen Methoden Gewinne
schönen, nicht anlegen, haben Angst vor Repressalien oder meinen, es würde sich
auch nach einem Hinweis ohnehin nichts ändern.
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Dienstag, 01 Dezember 2009 |
Mehr Transparenz in der Pharmaindustrie ist überfällig!
Stärkung eines unabhängigen IQWiG
und mehr Transparenz in der Pharmaindustrie sind die Forderungen des
Whistleblower-Netzwerks in einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister
Dr. Philipp Rösler. Ein wesentliches Instrument hierfür könnte die
Schaffung eines speziellen gesetzlichen Whistleblowerschutzes für
Insider aus dem Pharma- und Medizinberich sein.
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