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	<title>Whistleblower-Netzwerk &#187; Ernährung</title>
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		<title>Bundestagsdebatte zum gesetzlichen Whistleblowerschutz</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 14:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Whistler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der heutigen Bundestagsdebatte &#252;ber den Antrag der  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://dbtg.tv/vid/17/131/5/1">heutigen Bundestagsdebatte</a> &#252;ber den <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/064/1706492.pdf">Antrag der Linksfraktion, der die Bundesregierung zur Vorlage eines Gesetzes zum Whistleblowerschutz auffordern will</a>, haben alle Parteien klar Position bezogen: Alle Oppositionsparteien wollen den gesetzlichen Whistleblowerschutz verbessern, die Koalitionsfraktionen hingegen behaupten, die bestehenden Regelungen seien ausreichend und bezeichnen die <a href="http://www.whistleblower-net.de/content/view/222/6/lang,de/">Vorgaben von G20</a> und <a href="http://www.whistleblower-net.de/blog/2011/01/24/ministerkomitee-des-europarats-zu-whistleblowing/">Europarat </a>als unverbindlich.</p>
<p>Zun&#228;chst legte<a href="http://dbtg.tv/vid/17/131/5/2"> f&#252;r die Fraktion DIE LINKE die Abgeordnete Karin Binder</a> die Grundproblematik des fehlenden Schutzes f&#252;r Whistleblower in Deutschland dar und verwies z.B. auf den Fall <a href="http://www.whistleblower-net.de/ausstellung/Miroslaw_Strecker.htm">Miroslaw Strecker</a>, um dann auf Wikileaks und <a href="http://www.whistleblower-net.de/blog/?s=Manning">Bradley Manning</a> zu sprechen zu kommen. Auch insoweit solle die Bundesregierung handeln und sich gegen&#252;ber den USA und Gro&#223;britannien f&#252;r Manning einsetzen.</p>
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<p><a href="http://dbtg.tv/vid/17/131/5/3">Dann war Gitta Connemann (CDU/CSU) an der Reihe</a>. Ihr Beitrag war gepr&#228;gt von bissige Kritik am Vorschlag der Linken einerseits und einer offensichtlichen Zufriedenheit mit der gegenw&#228;rtigen Rechtslage andererseits. </p>
<p>Auf besonderen Unmut stie&#223; bei Ihr eine Passage des Antrags der Linken zum Medienrecht: &#8220;insbesondere der Schutz von Medien und anderen Publizierenden wie z. B. WikiLeaks, anderen Leak-Plattformen und Bloggern sowie der Schutz von journalistischen Quellen. Journalistinnen und Journalisten, Medienschaffende sowie sonstige Personen, die Verschlusssachen erhalten und verbreiten, d&#252;rfen daf&#252;r nicht haftbar gemacht werden k&#246;nnen.&#8221; Wobei sich Frau Connemann auch von einem Zwischenruf des MdB Montag (B90/Die Gr&#252;nen) der auf das geltende Recht verweist, nicht davon abbringen l&#228;sst, dass mit dem Antrag der Linken sowohl Wikileaks als auch Beamte die Geheimnisse weitergeben immer von jeder strafrechtlichen Verantwortung freigestellt werden sollten. Ersteres gilt in Deutschland ohnehin und Zweiteres ist auch von den Linken offensichtlich nicht gewollt. Au&#223;erdem sei Frau Connemann einmal die <a href="http://www.whistleblower-net.de/blog/2010/12/22/un-und-oas-sonderbeauftragte-fuer-meinungsfreiheit-zu-wikileaks/">Stellungnahme der Sonderbeauftragten f&#252;r Meinungsfreiheit von UN und OAS zu dieser Problematik</a> zur Lekt&#252;re empfohlen. </p>
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<p>Was den Schutz von Whistleblowern angeht, beruft sich Connemann auch auf die §§ 84ff. BetrVG, ohne allerdings zu erw&#228;hnen, dass jene Normen eine eigene Betroffenheit beim Whistleblower verlangen, also gerade nicht jene sch&#252;tzen, die sich f&#252;r das Allgemeinwohl einsetzen. Auch der von ihr erw&#228;hnte § 17 Abs. 2 ArbSchG hat nur einen ganz engen Anwendungsbereich und ist auf andere Fallkonstellationen nicht &#252;bertragbar. Aber der CDU/CSU reicht dies offensichtlich. Das <a href="http://www.whistleblower-net.de/blog/2011/07/21/urteil-des-egmr-whistleblowing-von-meinungsfreiheit-geschuetzt/">Urteil des EGMR im Fall Heinisch</a>, internationale Forderungen nach besserem gesetzlichen Whistleblowerschutz und die Selbstverpflichtung der G20 werden ignoriert und als &#8220;nicht verbindlich&#8221; bezeichnet.</p>
<p>Die wirkliche Antwort der CDU/CSU zum Whistleblowerschutz scheint ohnehin zu sein, diesen den Arbeitgebern &#252;berlassen zu wollen. Dabei ist es, <a href="http://www.whistleblower-net.de/content/view/244/1/lang,de/">wie unsere Untersuchungen der Praxis ergeben haben</a>, entgegen der Behauptungen von Connemann, derzeit aber gerade nicht so, dass die meisten Regelungen zu Hinweisgebersystemen in Form von Betriebsvereinbarungen mit den Mitarbeitern verhandelt w&#252;rden. Hier dominieren vielmehr derzeit eindeutig die einseitigen Regelungen durch Richtlinien der Arbeitgeber und Transparenz ist Mangelware.</p>
<p><a href="http://dbtg.tv/vid/17/131/5/4">N&#228;chste Rednerin, Kerstin Tack (SPD):</a> Sie bezieht sich auf den fehlenden Schutz der Betroffenen in F&#228;llen wie <a href="http://www.whistleblower-net.de/ausstellung/Brigitte_Heinisch.htm">Heinisch</a>, <a href="http://www.whistleblower-net.de/ausstellung/Miroslaw_Strecker.htm">Strecker</a>, <a href="http://www.whistleblower-net.de/ausstellung/Andrea_Fuchs.htm">Fuchs</a> und <a href="http://www.whistleblower-net.de/ausstellung/Erwin_Bixler.htm">Bixler</a>. Sie verbindet diese Fallbeispiele zu Recht mit der Frage: Warum sch&#252;tzt die Bundesregierung die T&#228;ter statt der Opfer?</p>
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<p>Tack k&#252;ndigt einen konkreten Gesetzesentwurf der SPD zum Whistleblowerschutz &#8220;in den n&#228;chsten Wochen&#8221; an. Dabei benennt sie auch erstmals zahlreiche Regelungsgegenst&#228;nde, die dieser Vorschlag enthalten soll. Darunter finden sich auch Themen wie &#8220;Schulungs- und Bildungspflichten des Dienstgebers&#8221;, &#8220;Rolle der Betriebs- und Personalr&#228;te&#8221;, &#8220;R&#252;ckmeldungen an Hinweisgeber&#8221; und &#8220;Wer ber&#228;t und unterst&#252;tzt Whistleblower im Betrieb?&#8221;. Der Vorschlag der SPD scheint demnach, erfreulicher Weise, wohl &#252;ber <a href="http://www.whistleblower-net.de/content/view/87/99/lang,de/">jenen aus 2008,</a> hinausgehen zu wollen.</p>
<p><a href="http://dbtg.tv/vid/17/131/5/5">Pascal Kober von der FDP</a> beginnt mit einem Lob auf die Gewissensentscheidungen mancher Whistleblower, frei nach Thomas von Aquin, um dann allerdings vor allem die m&#246;glichen Gef&#228;hrdungen der Datenschutzrechte Dritter in den Mittelpunkt seiner Rede zu stellen. Im &#220;brigen schlie&#223;t er sich der, aus seiner Sicht &#8220;differenzierten Argumentation&#8221;, der CDU/CSU Kollegin an und setzt auf Gerichte und eine Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeitspr&#252;fung im Einzelfall. Als Kommentar dazu reicht wohl der Verweis auf deren j&#252;ngste Beurteilung durch den EGMR im Fall Heinisch.</p>
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<p><a href="http://dbtg.tv/vid/17/131/5/6">Letzte Rednerin war Ingrid H&#246;nlinger (B90/Die Gr&#252;nen)</a>. Ihr Grundtenor: Wir m&#252;ssen endlich anerkennen, dass Whistleblower einen wichtigen Beitrag f&#252;r die Gesellschaft leisten; sie verdienen unseren Schutz. Es bestehe insoweit dringender Handlungsbedarf, aber die Regierung warte nur passiv auf Vorgaben der G20 obwohl jetzt schon klar sei, dass diese G20-Vorschl&#228;ge keine konkreten Aussagen zu den Details der Einbettung besseren Whistleblowerschutzes ins deutsche Recht machen werden. Ihre Fraktion wolle einen ausgereiften Antrag und werde demn&#228;chst einen eigenen Gesetzentwurf &#8211; der aber wohl nur arbeits- und dienstrechtliche Regelungen beinhalten wird &#8211; zur Diskussion stellen. Die Vorschl&#228;ge der LINKEN seien hier zu unkonkret. </p>
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<p><a href="http://dbtg.tv/vid/17/131/5/7">Am Schluss der Debatte wurde gem&#228;&#223; dem Antrag der Koalitionsfraktionen beschlossen, das Thema in die Aussch&#252;sse &#8211; federf&#252;hrend an den Ausschuss f&#252;r Arbeit und Soziales &#8211; zu verweisen.</a></p>
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<p>Zusammenfassend l&#228;sst sich &#8211; auch angesichts des mal wieder sp&#228;rlich besetzten Bundestages &#8211; feststellen: Den <a href="http://www.whistleblower-net.de/content/view/229/1/lang,de/">n&#246;tigen effektiven gesetzlichen Whistleblowerschutz</a> wird es mit der gegenw&#228;rtigen Koalition in Deutschland nicht geben. Jene Fraktionen verschlie&#223;en auch weiterhin ihre Augen vor der <a href="http://www.whistleblower-net.de/ausstellung/intro.htm">Tatsache, dass in diesem Land zivilcouragierte Whistleblower zu Opfern</a> gemacht werden. Whistleblowerschutz den Unternehmen zu &#252;berlassen und so manchmal gar den Bock zum G&#228;rtner zu machen, reicht eben nicht aus. Somit wird Deutschland immer weiter hinter <a href="http://www.whistleblower-net.de/blog/2011/09/16/internationale-ngos-wollen-bestmoeglichen-whistleblowerschutz-in-g20-staaten/">sich entwickelnde internationale Standards des Whistleblowerschutzes</a> zur&#252;ckfallen.</p>
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		<title>Unternehmer setzt Zeichen und stellt Whistleblower ein &#8211; Nachahmer gesucht!</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 05:19:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dies ist wirklich mal eine gute Nachricht! Miroslaw Str [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist wirklich mal eine gute Nachricht! Miroslaw Strecker, der Gammelfleisch-Whistleblower, den wir im Mai noch in unserer Ausstellung im Tacheles als <a href="http://www.anstageslicht.de/index.php?UP_ID=14&amp;NAVZU_ID=127&amp;STORY_ID=146">&#8220;Inzwischen Arbeitsloser LKW-Fahrer&#8221;</a>, titulieren mussten, hat einen neuen Job. <a href="http://www.antenne.de/fleischskandal_arbeitslos_strecker/Fleischskandal-Enthueller-hat-wieder-einen-Job__aktionen_387021_radio.html">Auf einen Aufruf bei Antenne Bayern reagierte ein Mitarbeiter einer LKW-Spedition aus Weiden, sprach seinen Chef an, ob Strecker nicht genau der neue Kollege sein k&#246;nnte, der gerade gesucht wurde und der Chef fackelte nicht lange und stellt Strecker ein.</a></p>
<p>Wir wollen mehr solcher guten Nachrichten! Also, wenn jemand in diesem Blog, auf unserer <a href="http://whistleblower-net.de">Webseite</a> oder in den <a href="http://www.anstageslicht.de/index.php?UP_ID=14&amp;NAVZU_ID=127">Texten unserer Ausstellung</a> von Whistleblowern liest, die Schwierigkeiten bekommen haben und auf Arbeitsplatzsuche sind und diesen gerne ein Jobangebot machen m&#246;chte,<a href="http://www.whistleblower-net.de/component/option,com_contact/task,view/contact_id,1/Itemid,4/lang,de/"> nehmen Sie Kontakt mit uns auf</a>, wir helfen gerne und unentgeltlich weiter. Aber auch jenseits ver&#246;ffentlichter Fallschilderungen sind wir an Kontakten mit Unternehmen interessiert, die gerne Mitarbeiter mit Whistleblowing Erfahrungen einstellen m&#246;chten, denn wir haben auch Kontakte zu solchen Menschen &#252;ber die wir hier nicht berichten k&#246;nnen. Auch helfen wir Unternehmen und Betriebsr&#228;ten gerne weiter, wenn diese <a href="http://www.whistleblower-net.de/content/view/176/100/lang,de/">Whistleblowing f&#246;rdern und ein eigenes glaubw&#252;rdiges Hinweisgebersystem aufbauen</a> wollen.</p>
<p>Whistleblowerinnen und Whistleblower einzustellen ist auch unter rein unternehmerischen Gesichtspunkten sinnvoll: Diese haben bereits bewiesen, dass sie bei kritischen Situationen fr&#252;hzeitig Alarm schlagen und nicht schweigend wegsehen. Sie decken so Schwachstellen und Innovationspotential auf und sind, wenn das Unternehmen nicht v&#246;llig korrupt ist und sie eine Chance sehen geh&#246;rt zu werden, auch loyal genug, ihren Hinweis zun&#228;chst nur intern zu machen. Also liebe anst&#228;ndigen Unternehmerinnen und Unternehmer: Keine Angst vor Whistleblowern!</p>
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		<title>Urteil im Gammelfleischskandal: 21 Monate Haft</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 09:58:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aufgeflogen war er durch das Whistleblowing des LKW Fah [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgeflogen war er durch das Whistleblowing des LKW Fahrers <a href="http://www.anstageslicht.de/index.php?UP_ID=14&amp;NAVZU_ID=127&amp;STORY_ID=146">Miroslaw Strecker</a>, den wir in unserer <a href="http://www.whistleblower-net.de/content/blogcategory/29/109/lang,de/">Ausstellung</a> &#8220;Whistleblowing &#8211; Licht ins Dunkel bringen!&#8221; portr&#228;tiert haben. Jetzt, nach 4 Jahren, wurde ein Fleischh&#228;ndler  aus Wertingen zu einer Haftstrafen von 2 Jahren <a href="http://www.b4bschwaben.de/nachrichten/dillingen_artikel,-Fleischhaendler-aus-Wertingen-muss-hinter-Gitter-_arid,106751.html">verurteilt</a>, wobei ihm 3 Monate davon allerdings wegen zu langer Verfahrensdauer gleich wieder erlassen wurden. Er hatte in 22 F&#228;llen  nicht zum Verzehr geeignetes Fleisch mit neuen Etiketten versehen und so insgesamt 130 Tonnen Gammelfleisch in den Verkehr gebracht. Verzehrt wurde dieses dann unter anderem als <a href="http://www.bz-berlin.de/tatorte/gericht/ekel-doener-lieferant-bekommt-fett-weg-article1245925.html">D&#246;ner in Berlin</a>. Besonders illustrativ ist &#252;brigens der Bericht der <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/wertingen/Strafrabatt-fuer-Wolfgang-L-id16310606.html">Augsburger Allgemeinen</a> zu dem Fall, in der neben Vers&#228;umnissen der Justiz auch noch die Fragen der bisherigen und  der weiteren Berufsaus&#252;bung des T&#228;ters beleuchtet werden.</p>
<p><a href="http://www.s-o-z.de/?p=51019">Transparency International</a> hat das Urteil zum Anlass  genommen &#8220;erneut die Wichtigkeit von Hinweisgebern zu betonen und deren gesetzlichen Schutz zu fordern&#8221;.</p>
<p>Diesbez&#252;glich scheinen jetzt sogar Teile des Berliner Senats aufzuwachen, der sich bisher eher durch sein beharrliches Schweigen zum Fall Heinisch auszeichnete. Hierzu hei&#223;t es beim <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/204175.bluhm-will-informanten-besser-schuetzen.html">Neuen Deutschland</a> u.a.:</p>
<blockquote><p>Berlins Arbeitssenatorin Carola Bluhm (LINKE) hat einen Vorschlag erarbeitet, um mit einer Bundesratsinitiative des Landes den Schutz von Informanten zu verbessern, die Missst&#228;nde in ihren Unternehmen aufdecken. »Ich bin zuversichtlich, dass der Senat die Initiative Ende August, Anfang September beschlie&#223;t und der Bundesrat das Thema noch im Herbst bearbeitet«, sagte Carola Bluhm gestern gegen&#252;ber ND.</p></blockquote>
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		<title>Whistleblower-Ausstellung im Tacheles (Berlin) er&#246;ffnet!</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 18:33:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auf gro&#223;es Interesse stie&#223; am Freitag die Er&#246;ffnung  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">Auf gro&#223;es Interesse stie&#223; am Freitag die Er&#246;ffnung der Ausstellung &#8220;Whistleblowing &#8211; Licht ins Dunkel bringen!&#8221;. Nach einer kurzen Begr&#252;&#223;ung durch VertreterInnen vom veranstaltenden Whistleblower-Netzwerk und vom gastgebenden Kunsthaus Tacheles f&#252;hrte einer der Macher, Prof. Dr. Johannes Ludwig (<a href="http://www.ansTageslicht.de">www.ansTageslicht.de</a>) die Besucher inhaltlich in die Ausstellung ein.</div>
<div><img class="aligncenter" src="http://whistleblower-net.de/images/stories/Tacheles_1.jpg" alt="" width="450" /></div>
<div>Dabei betonte er die Bedeutung von Whistleblowing f&#252;r eine demokratische Gesellschaft und die Aufdeckung von Missst&#228;nden. Die Ausstellung zeigt anhand von mittlerweile bereits 23 F&#228;llen Frauen und M&#228;nnern, die sich um unsere Gesellschaft verdient gemacht haben. Dabei wird ein breites Spektrum unterschiedlicher Branchen und aufgezeigten Missst&#228;nden geboten. Von der Altenpflegerin bis zu einem ehemaligen Landesminster. Von der Investmentbankerin und dem Wissenschaftler &#252;ber einen LKW-Fahrer bis hin zu mehreren Steuerfahndern. Sie alle haben hingeschaut, wo andere wegschauten, den Mund aufgemacht, wo andere schwiegen. Alle eindr&#252;cklich ins Bild gesetzt durch einf&#252;hlsame Portraits des Berliner Fotografen <a href="http://petrovahner.wordpress.com/">Petrov Ahner</a>.</div>
<div><img class="aligncenter" src="http://whistleblower-net.de/images/stories/Tacheles_2.jpg" alt="" width="450" /></div>
<div>Wer die Bilder sehen und die Ausstellung in den gro&#223;artigen R&#228;umlichkeiten des Goldenen Saales sehen und genie&#223;en will sollte bis zum 29.05.2011 (t&#228;glich 16:00-20:00 &#8211; Eintritt frei) ins Kunsthaus Tacheles nach Berlin kommen. Allen die dies nicht k&#246;nnen, empfehlen wir zumindest die Texte nachzulesen. Diese sind ab sofort bei unserem Kooperationspartner ansTageslicht.de <a href="http://www.anstageslicht.de/index.php?UP_ID=14&amp;amp;amp;NAVZU_ID=127">verf&#252;gbar</a>.</div>
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		<title>Arpad Pusztai &#8211; Gentechnik-Whistleblower (Kino und Buchtipps)</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 07:42:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 19.03.2011 zeigt das Bali-Kino (Teltowe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, den 19.03.2011 zeigt das <a href="http://www.balikino-berlin.de/">Bali-Kino (Teltower Damm 33, Berlin, 030/811 46 78)</a> im Rahmen einer &#214;kofilmwoche um 18:00 Uhr den Film &#8220;Árpád Pusztai &#8211; Whistleblower&#8221;.</p>
<p>Der Biochemiker Pusztai ist einer der profiliertesten Forscher im Bereich Gentechnologie. Zun&#228;chst noch von den neuen M&#246;glichkeiten begeistert, &#252;bernahm er 1995 am Rowett Institute in Aberdeen/Schottland die Leitung einer Forschungsgruppe, die Sicherheitstests f&#252;r genetisch ver&#228;nderte Organismen entwickeln sollte. In seinen Testreihen wurden Ratten mit gentechnisch ver&#228;nderten Kartoffeln gef&#252;ttert.</p>
<p>1998 &#228;u&#223;erte er sich im britischen Fernsehen zu seinen  Ergebnissen:  gravierende Organver&#228;nderungen, Entz&#252;ndungen, Immunsch&#228;den und retardiertes Organwachstum.  In der Filmbeschreibung hei&#223;t es weiter:  &#8221;Innerhalb weniger Stunden ist Pusztai in heftigstem politischen Kreuzfeuer. Es wird ihm verboten, sich weiter zu seinen Forschungen zu &#228;u&#223;ern. Seine Unterlagen werden konfisziert, der Zugang zu seinen Labors versperrt. Wenig sp&#228;ter erh&#228;lt er die K&#252;ndigung und wird aus dem nationalen Wissenschaftsgremium, der Royal Society, ausgeschlossen. Druck von h&#246;chsten politischen Instanzen erwirkt innerhalb weniger Tage Árpád Pusztais pers&#246;nlichen und beruflichen Ruin&#8221;.</p>
<p>2005 hat Pusztai vom VDW und IALANA gemeinsam mit dem Physiker Theodor Postol den <a href="http://www.vdw-ev.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=57:whistleblower-preisverleihung-&amp;catid=23:whistleblower&amp;Itemid=26&amp;lang=de">Deutschen Whistleblowerpreis</a> erhalten. <a href="http://www.vdw-ev.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=58:whistleblower-publikationen&amp;catid=23:whistleblower&amp;Itemid=27&amp;lang=de">Aus jenem Anlass ist auch ein Buch entstanden</a>:  Dieter Deiseroth, Annegret Falter (Hrsg.) Whistleblower in Gentechnikund R&#252;stungsforschung &#8211; Preisverleihung 2005: Theodore A. Postol, Arpad Pusztai, 2006,ISBN 978-3-8305-1262-2.</p>
<p>Ein<a href="http://www.gentechnikfreies-europa.eu/"> weiteres noch aktuelleres empfehlenswertes  Buch </a>zum Thema Gentechnik und zum Whistleblower-Fall Pusztai ist:  Árpád Pusztai, Susan Bardócz, Sicherheitsrisiko Gentechnik, 2009, ISBN: 978-3-936086-50-8. Jenem Buch liegt auch eine DVD mit dem oben beschriebenen Film bei.</p>
<p>F&#252;r Cineasten wird ebenfalls noch mehr geboten:  So wird in der &#214;kofilmwoche im Bali-Kino auch der Film &#8220;<a href="http://www.denkmal-film.com/cms/index.php?page=home-3">Gekaufte Wahrheit &#8211; Gentechnik im Machtfeld des Geldes</a>&#8221; gezeigt, der seit 10.03.2011 <a href="http://www.denkmal-film.com/cms/index.php?page=premiere-2">bundesweit in anderen Programm-Kinos angelaufen</a> ist und neben dem Fall Pusztai noch weitere Whistleblower-F&#228;lle aus dem Bereich Gentechnik schildert.</p>
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		<title>SPD wird Gesetz zum Schutz von Whistleblowern einbringen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 07:58:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Diese klare Aussage findet sich schon in der &#220;berschri [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese klare Aussage findet sich schon in der &#220;berschrift einer <a href="http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,55801,00.html">Presseerkl&#228;rung der SPD-Bundestagsfraktion</a> anl&#228;sslich eines Fachgespr&#228;ches zum gesetzlichen Whistleblowerschutz. In gewisser Weise hat damit auch die <a href="http://www.whistleblower-net.de/content/view/227/1/lang,de/">E-Petition von Simon St&#252;tzer</a>, die bis zum heutigen letzten Tage der Mitzeichnungsm&#246;glichkeit von immerhin 5366 Personen mitgezeichnet wurde, ihr erstes Etappenziel erreicht. Zwar h&#228;tte es eigentlich 50.000 Mitzeichner gebraucht, um eine &#246;ffentliche Befassung im Petitionsausschuss zu erzwingen, sobald die SPD ihre Ank&#252;ndigung in die Tat umsetzt, wird sich aber sogar der Bundestag insgesamt &#246;ffentlich mit der Frage besch&#228;ftigen m&#252;ssen, wie gesetzlicher Whistleblowerschutz in Deutschland in Zukunft aussehen soll.</p>
<p>Whistleblower-Netzwerk e.V. war bei dem eingangs erw&#228;hnten Fachgespr&#228;ch der SPD-Fraktionsarbeitsgruppen Arbeit und Soziales und Ern&#228;hrung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz ebenfalls vertreten. Wir haben aus diesem Anlass unsere eigenen Vorschl&#228;ge hinsichtlich der konkreten Elemente eines bestm&#246;glichen gesetzlichen Whistleblowerschutzes auch <a href="http://whistleblower-net.de/pdf/WBNW_Stellungnahme_SPD.pdf">noch einmal schriftlich zusammengefasst </a>und hatten den Eindruck, dass diese bei den anwesenden SPD Abgeordneten auf gro&#223;es Interesse stie&#223;en.</p>
<p>Zugleich erneuerten wir auch nochmals unsere <a href="http://www.whistleblower-net.de/content/view/87/99/lang,de/">Kritik an dem 2008 gescheiterten Vorschlag der gro&#223;en Koalition</a>, Whistleblowing nur durch einen einzigen Paragraphen im BGB und rein arbeitsrechtlich regeln zu wollen. Gerade die Insolvenz des im aktuellen Dioxin-Skandal operierenden Unternehmens &#8211; und Insolvenz d&#252;rfte bei der Aufdeckung von erheblichen Missst&#228;nden durch Whistleblowing gerade in kleinen und mittleren Unternehmen eine typische Folge sein &#8211; zeigt, dass eine solcher Minimalansatz etwaige Whistleblower nicht vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes bewahrt und somit keine hinreichenden Anreize f&#252;r &#8211; aus gesellschaftlicher Sicht unbedingt n&#246;tiges &#8211; Whistleblowing setzt.</p>
<p>Wir sind gespannt, welche unserer Vorschl&#228;ge die SPD in ihren, f&#252;r noch vor der Sommerpause angek&#252;ndigten, Gesetzesentwurf aufnehmen wird und rufen auch die anderen Fraktionen des deutschen Bundestages auf, sich mit dem Thema zu besch&#228;ftigen und eigene Vorschl&#228;ge vorzulegen. Schlie&#223;lich hat sich die Bundesrepublik im Rahmen der<a href="http://www.whistleblower-net.de/content/view/223/99/lang,de/"> G20 ohnehin verpflichtet bis Ende 2012 einen best m&#246;glichen gesetzlichen Whistleblowerschutz einzuf&#252;hren und umzusetzen</a>.</p>
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		<title>SPD k&#252;ndigt Gesetzentwurf zum Informantenschutz an</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 22:45:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Anl&#228;sslich des Futtermittel-/Dioxin-Skandals erinnert  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anl&#228;sslich des Futtermittel-/Dioxin-Skandals erinnert sich die SPD Bundestagsfraktion an einen Punkt ihres <a href="http://www.whistleblower-net.de/blog/2009/07/01/spd-will-whistleblower-schuetzen/">Wahlprogramms 2009</a>:  den Informantenschutz (aka Whistleblowerschutz).</p>
<p>In einem <a href="http://www.youtube.com/v/N3LmgMx1sso?fs=1&amp;amp;hl=de_DE">Videostatement</a> (ab 1:27) &#228;u&#223;ert sich SPD Fraktionsvize Ulrich Kelber wie folgt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es bleibt ein wichtiger Punkt &#252;brig den CDU/CSU und FDP auch in der Verbraucherministerkonferenz abgelehnt hat, n&#228;mlich der Informantenschutz.</p>
<p>Alle wichtigen Lebensmittelskandale in Deutschland, sind in den letzten Jahren aufgedeckt worden durch mutige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die die Straftaten ihrer Chefs nicht mehr mitmachen wollten. In Deutschland werden diese Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht vom Gesetz davor gesch&#252;tzt, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren k&#246;nnen, wegen angeblich gest&#246;rten Betriebsfrieden.</p>
<p>Wir haben vorgeschlagen, ein Gesetz zu machen, das Zivilcourage f&#246;rdert, anstatt diese Menschen zu &#252;berlassen. Das hatte schon Horst Seehofer der SPD zugesagt, in den Verhandlungen nach dem damaligen Gammelfleischskandal. CDU/CSU haben dies blockiert, sch&#252;tzen damit die schwarzen Schafe unter den Unternehmen und beschimpfen mutige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als Denunzianten.</p>
<p><strong>Wir werden die Probe aufs Exempel machen und im Fr&#252;hjahr ein Gesetz zum Informantenschutz in den deutschen Bundestag einbringen, wenn die Regierung sich weiter verweigert.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p><strong><object style="width: 450px; height: 300px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/N3LmgMx1sso?fs=1&amp;hl=de_DE" /><embed style="width: 450px; height: 300px;" type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="300" src="http://www.youtube.com/v/N3LmgMx1sso?fs=1&amp;hl=de_DE"></embed></object></strong></p>
<p>Da darf man also mal gespannt sein, ob die SPD dieser Ank&#252;ndigung [Update: und jener <a href="http://www.spdfrak.de/cnt/rs/rs_datei/0,,13997,00.pdf">in ihrem Antrag im zust&#228;ndigen Ausschuss dort III.3.</a>]  auch Taten folgen lassen wird und wie ihr Vorschlag dann genau aussehen wird? Wird die SPD nur den damaligen Vorschlag zu § 612 a BGB-Neu wieder aufleben lassen? Oder wird unsere <a href="http://www.whistleblower-net.de/content/blogcategory/26/99/lang,de/">hiergegen ge&#228;u&#223;erte Kritik</a> Ber&#252;cksichtigung finden? Wird der Tatsache Rechnung getragen werden, dass gerade der aktuelle Fall zeigt, dass angesichts der Firmeninsolvenz jegliche rein arbeitsrechtliche L&#246;sung zu kurz greift? Werden auch Beamte ber&#252;cksichtigt werden?</p>
<p>Etwas befremdlich ist angesichts der obigen klaren Aussage, dass sich in dem <a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Downloads/Landwirtschaft/Tier/Futtermittel/AktionsplanBundLaender.pdf?__blob=publicationFile">14-Punkte-Plan der VerbraucherministerInnen aus Bund und L&#228;ndern</a> keinerlei Andeutung im Hinblick auf Informantenschutz findet. Nun mag man zwar einwenden, dies sei nun mal ein Kompromiss. Am Ende jenes Papieres finden sich aber auch konkrete abweichende bzw. weitergehende Protokollerkl&#228;rungen von SPD gef&#252;hrten Bundesl&#228;ndern. Hier w&#228;re also durchaus Raum gewesen die Notwendigkeit des Informantenschutzes zu betonen und eine Bundesratsinitiative anzuk&#252;ndigen. Oder ist die SPD etwa nur als Oppositionspartei daf&#252;r?</p>
<p>Aber bei aller Skepsis, immerhin hat die SPD (<a href="http://www.dradio.de/nachrichten/201101140900/2">&#228;hnlich wie die Gewerkschaft NGG</a>) das Thema scheinbar wieder auf dem Schirm, andere sollte hier nachziehen.</p>
<p>Update:  Hier noch zwei Links auf die Bundestagsdebatte von heute mit der <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/parlamentsfernsehen/index.jsp?isLinkCallPlenar=1&amp;action=search&amp;contentArea=details&amp;id=957643&amp;&amp;offsetStart=0&amp;instance=m187&amp;discourser=Oppermann&amp;categorie=Plenarsitzung&amp;legislativePeriod=alle&amp;fraction=alle&amp;mask=search&amp;startDate=19.01.2011&amp;endDate=19.01.2011&amp;hashValuesForPolicyField=de7d525d66cfe528563406ae725eb61&amp;hashValuesForPolicyField=d84b1086ed1978f6eeae368b99e93be0&amp;hashValuesForPolicyField=b9e68fe2cbca154ba721a22e937e90&amp;hashValuesForContentArea=92c0a24a3a50bdeeb82b52290e36a4a&amp;hashValuesForContentArea=4cbbfa88b389dad4eb936260c72312&amp;hashValuesForContentArea=52bc213bad484ab8f299abbe31c088&amp;hashValuesForContentArea=6c41223df28c349d6dfe223b5d92fcb5&amp;destination=search">Rede des SPD Franktonsgesch&#228;ftsf&#252;hrers Thomas Oppermann (ab 00:01:09)</a>, der sich ebenfalls zum Informantenschutz bekannte, ja sogar den Begriff Whistleblowerregelung verwendete</p>
<p><object id="showIt" style="width: 400px; height: 255px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="255" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><param name="menu" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="swliveconnect" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="scalemode" value="showall" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="flashvars" value="plugin_version=9.0.115&amp;bandwidth=514&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml&amp;autoPlay=false&amp;skin=od_embed_ext&amp;application=144277506&amp;playerLink=http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_x_s-144277506/od_player.html&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$contentId=957643$singleton=true$forcedWidth=400$forcedHeight=225$keepVideoAspectRatio=true&amp;language=de" /><param name="src" value="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><embed id="showIt" style="width: 400px; height: 255px;" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="255" src="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" flashvars="plugin_version=9.0.115&amp;bandwidth=514&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml&amp;autoPlay=false&amp;skin=od_embed_ext&amp;application=144277506&amp;playerLink=http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_x_s-144277506/od_player.html&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$contentId=957643$singleton=true$forcedWidth=400$forcedHeight=225$keepVideoAspectRatio=true&amp;language=de" allowfullscreen="true" scalemode="showall" allowscriptaccess="always" swliveconnect="true" wmode="opaque" quality="high" menu="true" data="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf"></embed></object></p>
<p>und mit dem <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/parlamentsfernsehen/index.jsp?isLinkCallPlenar=1&amp;action=search&amp;contentArea=details&amp;id=957644&amp;&amp;offsetStart=0&amp;instance=m187&amp;discourser=Bleser&amp;categorie=Plenarsitzung&amp;legislativePeriod=alle&amp;fraction=alle&amp;mask=search&amp;startDate=19.01.2011&amp;endDate=19.01.2011&amp;hashValuesForPolicyField=de7d525d66cfe528563406ae725eb61&amp;hashValuesForPolicyField=d84b1086ed1978f6eeae368b99e93be0&amp;hashValuesForPolicyField=b9e68fe2cbca154ba721a22e937e90&amp;hashValuesForContentArea=92c0a24a3a50bdeeb82b52290e36a4a&amp;hashValuesForContentArea=4cbbfa88b389dad4eb936260c72312&amp;hashValuesForContentArea=52bc213bad484ab8f299abbe31c088&amp;hashValuesForContentArea=6c41223df28c349d6dfe223b5d92fcb5&amp;destination=search">CDU/CSU Abgeordneten Peter Bleser der darauf (ab 00:00:59)</a> erwidert mit:  &#8221;Sie haben aber, und dass ist der Kern ihrer Botschaft, verlangt, dass wir den Denunziantenschutz in Deutschland einf&#252;hren &#8230;&#8221;</p>
<p><object id="showIt" style="width: 400px; height: 255px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="255" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><param name="menu" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="swliveconnect" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="scalemode" value="showall" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="flashvars" value="plugin_version=9.0.115&amp;bandwidth=514&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml&amp;autoPlay=false&amp;skin=od_embed_ext&amp;application=144277506&amp;playerLink=http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_x_s-144277506/od_player.html&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$contentId=957644$singleton=true$forcedWidth=400$forcedHeight=225$keepVideoAspectRatio=true&amp;language=de" /><param name="src" value="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><embed id="showIt" style="width: 400px; height: 255px;" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="255" src="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" flashvars="plugin_version=9.0.115&amp;bandwidth=514&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml&amp;autoPlay=false&amp;skin=od_embed_ext&amp;application=144277506&amp;playerLink=http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_x_s-144277506/od_player.html&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$contentId=957644$singleton=true$forcedWidth=400$forcedHeight=225$keepVideoAspectRatio=true&amp;language=de" allowfullscreen="true" scalemode="showall" allowscriptaccess="always" swliveconnect="true" wmode="opaque" quality="high" menu="true" data="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf"></embed></object></p>
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		<title>MP3-Tipp: Whistleblower &#8211; Denunziant oder Held?</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 23:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Whistler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer die Ausstrahlung  im Deutschlandfunk verpasst hat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer die Ausstrahlung  im <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1317922/">Deutschlandfunk</a> verpasst hat, kann diesen sehr guten Beitrag (18:20 min) der K&#246;lner Journalistin Melanie Longerich jetzt <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/11/12/dlf_20101112_1840_8839ae6c.mp3">online anh&#246;ren</a>.  Es geht um den Fall von <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing/WhoIsWho/Wilfried_Soddemann">Wilfried Soddemann</a> (Rota-Viren im Trinkwasser), aber vor allem um die prek&#228;re Lage von Whistleblowern in Deutschland.</p>
<p>Neben Soddemann kommen u.a. auch <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/npp102-daniel-domscheit-berg-inside-wikileaks/">Daniel Domscheit-Berg</a>, <a href="http://www.johannesludwig.de/">Prof. Johannes Ludwig</a>, <a href="http://www.whistleblower-net.de/content/view/9/34/lang,de/">Guido Strack</a> und <a href="http://www.whistleblower-net.de/content/view/149/82/lang,de/">Rudolf Schmenger (Whistleblowerpreis 2009)</a> zu Wort, die sich alle f&#252;r einen besseren gesetzlichen Whistleblowerschutz und einen kulturellen Wandel aussprechen. Demgegen&#252;ber sieht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dominik_Enste">Dominik H. Enste</a> Wirtschaftsethiker vom Institut der Deutschen Wirtschaft die Gefahr einer &#220;berregulierung, spricht von Denunzianten und Querulanten und meint, dass es den Betroffenen ja freistehe sich einen neuen Job zu suchen.</p>
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		<title>Whistleblower bei Wiesenhof</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 16:17:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gestern Abend berichtete Report Mainz &#252;ber vielfache g [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=5704260/12b5221/index.html">Gestern Abend berichtete Report Mainz &#252;ber vielfache gravierende Verst&#246;&#223;e gegen das Tierschutzgesetz auf den Eltern-H&#252;hnerfarmen des selbst ernannten Vorzeigezunternehmen Wiesenhof.</a> Der Begriff Whistleblowing tauchte dabei nicht auf. Aber h&#246;ren wir doch einmal was die Hinweisgeberin, dank deren couragiertem Handeln die &#214;ffentlichkeit &#252;berhaupt erst auf die Verst&#246;&#223;e aufmerksam wurde, dazu zu sagen hatte:</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">O-Ton, Kerstin Wessels:</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">»Wir haben auf so viele Missst&#228;nde aufmerksam gemacht, und es ist nie irgendetwas passiert, wir sind immer hingehalten worden, das macht einfach b&#246;se, das macht schlicht und ergreifend b&#246;se.«</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Deshalb k&#252;ndigen sie nach kurzer Zeit. Dokumentieren aber, bis sie die Farm entg&#252;ltig verlassen, die Zust&#228;nde mit versteckten Kameras.</div>
<blockquote><p>O-Ton, Kerstin Wessels: »Wir haben auf so viele Missst&#228;nde aufmerksam gemacht, und es ist nie irgendetwas passiert, wir sind immer hingehalten worden, das macht einfach b&#246;se, das macht schlicht und ergreifend b&#246;se.«</p>
<p>Deshalb k&#252;ndigen sie nach kurzer Zeit. Dokumentieren aber, bis sie die Farm entg&#252;ltig verlassen, die Zust&#228;nde mit versteckten Kameras.</p></blockquote>
<p>Aha, also auf interne Meldungen von Missst&#228;nden wurde nicht reagiert und ins rollen kommt alles erst im Nachhinein als <a href="http://www.petatv.de/video/Der-Wiesenhof-Skandal-/cdf9214a5d09336c0c4e8a3d5fca79e2">Peta</a> und Report sich der Sache annehmen. Und was sagt Wiesenhof jetzt dazu:</p>
<blockquote><p><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; line-height: 16px; color: #1c1c1c; font-size: 12px;">»Das Unternehmen wird neben eigenen Kontrollen der Elterntierfarmen und Kontrollen durch unabh&#228;ngige Zertifizierungsfirmen umgehend zus&#228;tzliche unangemeldete Kontrollen durch den Tierschutzbeauftragten der PHW-Gruppe veranlassen.«</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; color: #1c1c1c;"><span style="line-height: 16px; font-size: small;">Klingt doch gut, Kontrollen! Aber, die PHW-Gruppe ist die Mutter von Wiesenhof und die Zertifizierungsfirmen werden in ihrer Unabh&#228;ngigkeit wohl kaum anders zu beurteilen sein, als Rating-Agenturen bei den Banken, schlie&#223;lich werden auch sie ja von Wiesenhof bezahlt und wollen wohl auch in Zukunft noch Auftr&#228;ge haben. Selbstkontrolle ist doch immer noch die sch&#246;nste Kontrolle (s.o.) und von wegen Unabh&#228;ngigkeit! Aber immerhin ist sie bei einigen NGOs und Medien ja noch ab und an sp&#252;rbar.</span></span></p>
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		<title>Sozial-&#246;kologische Auftragsvergabe durch Whistleblowing absichern</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 09:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Whistler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern hat das Corporate Accountability Netzwerk f&#252;r  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hat das <a href="http://www.cora-netz.de/">Corporate Accountability Netzwerk f&#252;r Unternehmensverantwortung (CorA)</a> einen <a href="http://www.cora-netz.de/wp-content/uploads/coraaktionsplan_a536seiten_web.pdf">detaillierten “Aktionsplan sozial-&#246;kologische &#246;ffentliche Auftragsvergabe in Deutschland”</a> vorgelegt.</p>
<p>In der CorA-Pressemitteilung hei&#223;t es hierzu u.a.: </p>
<blockquote><p>
Auf j&#228;hrlich rund 360 Milliarden Euro werden die Investitionen der &#246;ffentlichen Hand gesch&#228;tzt. Wenn alle Verwaltungen auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene die neue Rechtslage voll ausnutzen und soziale und &#246;kologische Kriterien beim Einkauf anlegen w&#252;rden, k&#246;nnte diese Nachfragemacht einen gewaltigen Schub f&#252;r Umweltschutz und Menschenrechte ausl&#246;sen. In der Regel f&#228;llt die Wahl nach wie vor auf das „billigere Angebot“. Aber nicht selten sind niedrige Preise teuer erkauft, wenn etwa die Produktion von Computern f&#252;r die Verwaltung, Uniformen f&#252;r Beamte oder Pflastersteine f&#252;r &#246;ffentliche Stra&#223;en mit Kinderarbeit, Umweltsch&#228;den oder Menschenrechtsverletzungen einhergehen. &#8230;</p>
<p>Mit der Umsetzung des vorgelegten Aktionsplans w&#252;rde Deutschland mit anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern gleichziehen, die teilweise seit Jahren an der Umsetzung einer verantwortlichen &#246;ffentlichen Beschaffung arbeiten.
</p></blockquote>
<p>Aus Sicht des Whistleblower-Netzwerk e.V., der als CorA Mitgliedsorganisation den Aktionsplan voll unterst&#252;tzt, ist besonders bemerkenswert, dass dort auch Beschwerderechte und Kontrollmechanismen angesprochen werden. Diese w&#252;rden sicherstellen, dass &#246;kologisch-soziale Auftragsvergabe nicht nur auf dem Papier sondern auch in der realen Umsetzung allen Anforderungen gen&#252;gt. Konkret hei&#223;t es im Aktionsplan z.B.:</p>
<blockquote><p>
Mitentscheidungs- und Beschwerdem&#246;glichkeiten der Besch&#228;ftigten (Positivbewertung von Unternehmen der ‚solidarischen &#214;konomie‘ sowie von Unternehmen, in denen Besch&#228;ftigte klare Beschwerderechte sowie m&#246;glichst auch Mitbestimmungs- und Entscheidungsrechte haben).</p>
<p>Unternehmen, die sich um Auftr&#228;ge im Rahmen der sozial-&#246;kologischen Beschaffung bewerben, m&#252;ssen neben den &#246;kologischen auch die Erf&#252;llung der o.g. sozialen Kriterien in ihrer gesamten Lieferkette nachweisen.</p>
<p>Zugleich garantiert das Unternehmen, dass sich sowohl die eigenen MitarbeiterInnen als auch die der Zulieferer bei Verdacht auf Verst&#246;&#223;e gegen die vereinbarten Kriterien an eine unabh&#228;ngige Beschwerdeinstanz wenden k&#246;nnen,ohne daf&#252;r Nachteile bef&#252;rchten zu m&#252;ssen (sogenannte „Whistleblower“-Regelung).</p>
<p>Das Unternehmen erlaubt vorab die Durchf&#252;hrung unangemeldeter Kontrollen (inklusive der Zulieferer, mit denen dieses Prinzip vertraglich zu vereinbaren ist) und sagt bei Verst&#246;&#223;en<br />
entsprechende Korrekturma&#223;nahmen zu, die ebenfalls transparent und unter Einbeziehung der Betroffenen durchgef&#252;hrt werden.</p></blockquote>
<p>Whistleblower-Netzwerk e.V. fordert die in Politik und Unternehmen Verantwortlichen <a href="http://www.whistleblower-net.de/content/view/96/66/lang,de/">erneut</a> auf, dem Aktionsplan von CorA f&#252;r die Auftragsvergabe schnellstm&#246;glich entsprechendes Handeln folgen zu lassen.</p>
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