Wochenrückblick Whistleblowing- unsere Medienauswahl (KW-34/2016)

Keine Bankgeheimnisverletzung – Rudolf Elmers bitterer Sieg

Die NZZ Neue Zürcher Zeitung berichtet über das Urteil gegen den Whistleblower Rudolf Elmer. Zwar wurde der Angeklagte in den Hauptanklagepunkten freigesprochen und erhielt insgesamt nur eine Bewährungsstrafe – zu einer Debatte ob und in welcher Form sein Verhalten allerdings Whistleblowing war – Elmer also im Sinne der Allgemeinheit handelte -, kam es im Zuge des Prozesses nicht.

Neue Zürcher Zeitung, Keine Bankgeheimnisverletzung – Rudolf Elmers bitterer Sieg, Brigitte Hürlimann

Privatsphäre – WikiLeaks bringt Unschuldige in Gefahr

Wir dokumentierte einen Bericht aus der Zeit – die These des Autors: Weil Julian Assange und seine Helfer zuletzt nur noch ungeschwärzte Dokumente veröffentlichten, sind auf WikiLeaks nun sensible Daten Hunderter Menschen zu finden.

Zeit Online, Privatsphäre – WikiLeaks bringt Unschuldige in Gefahr, Patrick Beuth

Grüne und Linke – Neuer Anlauf für Snowden-Vernehmung in Deutschland

Die Bundestagsfraktionen der Grünen und der LINKEN versuchen erneut eine Befragung von Edward Snowden vor dem NSA-Untersuchungsausschuss im Deutschden Bundestag zu erreichen! Die Bundesregierung lehnt dies bisher ab, da Snowden nach der Ankunft Asyl in Deutschland beantragen könnte und damit das Verhältnis zu den Vereinigten Staaten belasten würde. Den ganzen Beitrag lesen

Wochenrückblick Whistleblowing- unsere Medienauswahl (KW-33/2016)

Verluste in der Finanzkrise verschleiert – „Whistleblower“ schenkt Deutscher Bank Millionen

Das Handelsblatt berichtet über den Whistleblower Ben-Artzi. Dieser hatte bei der Deutschen Bank Missstände in der Bilanzierung aufgedeckt. Auf die hohe Prämie seines Ex-Arbeitgebers verzichtet der Mathematiker – und erhebt schwere Vorwürfe gegen ehemalige Vorgesetzte.

Handelsblatt, Verluste in der Finanzkrise verschleiert – „Whistleblower“ schenkt Deutscher Bank Millionen, Frank Wiebe

In Ecuadors Botschaft: Schweden dürfen Assange verhören

Wende im Fall Assange und Vergewaltigungsvorwürfe der Schwedischen Staatsanwaltschaft: Wie u.a. SPIEGEL ONLINE berichtete, darf der Wikileaks Protagonist Julie Assange nun doch in der ecuadorianischen Bothschaft in London verhört werden.

Der Spiegel, In Ecuadors Botschaft: Schweden dürfen Assange verhören

The Guardian, Julian Assange to be questioned inside embassy as Ecuador agrees to set date

Twitter-Profil von Snowden nach Pause wieder aktiv

Wir dokumentierten verschiedene Medienberichte über Spekulationen zu dem Twitterverhalten von Whistleblower Snowden und eventuellen schweren Problemen. Wie u.a. derStandard.at berichtet ist dieser nun wieder „normal“ auf Twitter unterwegs. Den ganzen Beitrag lesen

Wochenrückblick Whistleblowing- unsere Medienauswahl (KW-32/2016)

Wie Edward Snowden zum russischen Spion gemacht wird

ARD FAKT nimmt die Desinformationskampagne und Behauptungen gegen Edward Snowden, dieser sei ein russischer Spion, auseinander. Die Berliner Morgenpost zeichnet die Debatte nach und berichtet über die heftigen Reaktionen des Bild.de-Chefredakteurs Reichelt auf den Bericht.

ard, Wie Edward Snowden zum russischen Spion gemacht wird

netzpolitik.org, ARD: Wie Edward Snowden zum russischen Spion gemacht wird, Markus Beckedahl

Berlin Morgenpost, „Bild.de“-Chef wettert über Bild-kritischen MDR-Beitrag, Christine Holthoff

Jüdische Gemeinde Berlin – Whistleblower belastet Vorstandschef

Seit Monaten wird Gideon Joffe, Vorstandschef der Jüdischen Gemeinde Berlin, vorgeworfen, er sei möglicherweise unrechtmäßig im Amt. Bislang konnte er alle Vorwürfe der Wahlmanipulation aussitzen. Nun aber ist ein ehemaliger Insider an die Öffentlichkeit gegangen.

Deutschlandfunk, Jüdische Gemeinde Berlin – Whistleblower belastet Vorstandschef, Jens Rosbach

Spekulationen nach mysteriösem Tweet Wo ist Whistleblower Edward Snowden?

Die Hamburger Morgenpost berichtet, dass es nach einem kryptischen Tweet von Edward Snowden in der letzten Woche massive Spekulationen gab – Einige Medien und Blogger vermuteten, es handele sich bei dem Tweet um einen „Dead Man’s Switch“. Eine solche Totmanneinrichtung ist ein automatisch ausgelöstes Signal, falls ein Nutzer sich zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht zurückmeldet. Glenn Greenwald indes verkündet, dass es dem Whistleblower gut gehe. Den ganzen Beitrag lesen

Wochenrückblick Whistleblowing- unsere Medienauswahl (KW-31/2016)

Whistleblower nutzen Hinweisportal der BaFin rege

Business Insider Deutschland mit einem Artikel über die Anlaufstelle der BaFin, die seit Juli 2016 in Kraft ist. Die Anlaufstelle für Whistleblower in der Finanzbranche wird demnach sehr gut angenommen.

Business Insider Deutschland, Whistleblower nutzen Hinweisportal der BaFin rege, Felix Mescoli

Einblicke in das Leben und Denken von Chelsea Manning

Dr. Constanze Kurz (auch aktiv im Beirat von Whistleblower Netzwerk e.V.) berichtet auf netzpolitik.org über den aktullen Zustand und die Gedanken der Whistleblowerin Chelsea Manning.

Netzpolitik, Einblicke in das Leben und Denken von Chelsea Manning, Dr. Constanze Kurz

Whistleblowerin Chelsea Manning droht unbefristete Einzelhaft

netzpolitik.org informiert über die aktuelle Situation der Whistleblowerin Chelsea Manning. Unbegreiflich: Nach ihrem Suizidversuch droht ihr nun ein neues Verfahren und unbefristete Einzelhaft.

Netzpolitik, Whistleblowerin Chelsea Manning droht unbefristete Einzelhaft, Hendrik Obelöer

„Tippgeber“ – Heise richtet Plattform für Whistleblower ein

Laut einem Bericht der Hannoversche Allgemeine Zeitung / HAZ richtet der Heise
Verlag eine eigene, PGP-gesicherte Plattform für Whistleblowing ein. Den ganzen Beitrag lesen

Wochenrückblick Whistleblowing- unsere Medienauswahl (KW-29/2016)

EU-Datenschützer will Whistleblower besser absichern

heise online berichtet über die Pläne des EU-Datenschutzbeauftragten mehr
Absicherung und Rechtssicherheit für Whistlblower zu schaffen.

heise online, EU-Datenschützer will Whistleblower besser absichern, Stefan Krempl

Russischer Sportpolitiker fordert Haft für Whistleblower

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hat hat ein Moskauer Sportpolitiker nach den massiven Vorwürfen über russisches Staatsdoping eine Haftstrafe für den Whistleblower Grigori Rodschenkow gefordert.

Süddeutsche Zeitung, Russischer Sportpolitiker fordert Haft für Whistleblower

Melt! – Jean-Michel Jarre widemt sein Album Edward Snowden

Jean-Michel Jarre widemt sein aktuelles Album dem Whistleblower Edward Snowden. Über seine Beweggründe und seinen persönlichen Kontakt zu Snowden berichtet der Musiker in der Mitteldeutsche Zeitung.

Mitteldeutsche Zeitung, Melt! – Jean-Michel Jarre widemt sein Album Edward Snowden