The Return of the Reformer – A „Tribute“ to Edward Snowden

For the exhibition “Luther and the Avant-garde,” the artist Achim Mohné developed the idea for an Edward Snowden portrait composed of 672 concrete slabs on a lawn between the former prison and courthouse in Wittenberg. Based on a shared interest in furthering democracy and supporting whistleblowers, Achim Mohné answered questions posed by the Whistleblower-Network (interview conducted by Ali Fahimi on 05/17/2017 in the office of the Whistleblower-Network, Berlin)

WBNW How did you come up with the idea of choosing Snowden for the theme of Reformation in the exhibition “Luther and the Avant-garde”?

Mohné The medium of printing, which was “fast” at the time, made the Reformation possible for Luther; Edward Snowden’s worldwide disclosures beat today’s prevailing digital technology at its own game. Both “whistleblowers” aimed at revealing systematic injustices. Lucas Cranach’s Luther portrait is an icon of the Reformation; the portrait of Snowden circulating around the world stands for the personified resistance against digital surveillance methods. Paradoxically, the portrait of Edward Snowden, consisting of 672 concrete slabs and measuring 12 x 14 meters, cannot be recognized on the ground. It only becomes visible by means of a surveillance medium. As soon as it is captured by satellites, it also appears on Google Earth, Apple Maps and other navigation systems. So Snowden can return to the United States at least virtually in this manner. Den ganzen Beitrag lesen

Ausstellung „Licht ins Dunkel bringen!“ in Stuttgart

Unsere Ausstellung „Whistleblowing – Licht ins Dunkel bringen!“ ist derzeit im Stuttgarter Rathaus zu sehen. Vorstandsmitglied Günter Steinke betreut diese Porträtsammlung. In Stuttgart unterstützte ihn unser Mitglied Thomas Wieland als Projektverantwortlicher.
Mit der Ausstellung bewegt das Whistleblowernetzwerk nicht nur Bilder quer durch Deutschland, sondern immer wieder auch das Thema an die Veranstalter heran, die wir für die Ausstellung gewinnen können.
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Zur Ausstellungseröffnung in Stuttgart war auch Whistleblower Rudolf Schmenger vor Ort und berichtete von seinem Fall und den Repressalien, die er erdulden musste. Statt die von Schmenger aufgezeigten Missstände zu beseitigen, wurde er mit viel Aufwand aus dem Dienstverhältnis gedrängt und durch psychiatrische Gutachten zum Krankheitsfall erklärt. Ein unhaltbares Vorgehen der Verantwortlichen, das letztlich nach rechtlicher Auseinandersetzung zusätzliche Kosten verursacht hat. Die Diagnose selbst: unhaltbar und längst revidiert.

Heute spricht sich Schmenger dafür aus, dass Whistleblower vor solchen Praktiken geschützt werden: „Missstände aufzudecken, ohne sich dabei vor den Folgen fürchten zu müssen, muss zu einer Selbstverständlichkeit werden“, sagt Schmenger. Den ganzen Beitrag lesen

BND an die Kette – Demo am 5.9.2015

Kommen Sie zum Protest gegen Massenüberwachung!

Am Samstag, dem 5. September, wollen wir den BND an seiner neuen Zentrale in Berlin symbolisch an die Kette legen. Wenige Tage vor dem erneuten Start des NSA-Untersuchungsausschusses fordern wir eine sofortige Aufklärung des BND-Skandals und den Stopp der anlasslosen Massenüberwachung.

Samstag, 5. September, 12 Uhr
Neue BND-Zentrale, Treffpunkt an der Südwestspitze der Zentrale,
Habersaathstraße, Berlin (Nähe U6 Schwartzkopffstraße)

Kommen Sie und bringen Sie noch mehr Menschen mit!

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Wochenrückblick Whistleblowing – unsere Medienauswahl (KW-32/2015)

Umgang mit Kritik

Die US-Filmemacherin Laura Poitras bringt es auf 50 intensive Kontrollen an Flughäfen in nur sechs Jahren bei der Einreise in die USA. Offenbar war sie schon vor der Zusammenarbeit mit Edward Snowden eine für die USA sehr gefragte Person. Nun zieht sie vor Gericht um die Gründe offen gelegt zu bekommen. Die USA unterhalten mit der „No-Fly-List“ ein Instrument, das auch zahlreichen anderen Menschen Probleme bei der Einreise bereitet. Ein Fall aus Frankfurt belegt nun, wie weit die Gründe dafür in die Vergangenheit reichen können.
Frankfurter Rundschau, „Ich lasse Sie mal rein“, Oliver Teutsch

Netzpolitik.org

Binnen weniger Tage eskalierte das Thema Informantenschutz zur Staatsaffäre. Grund dafür sind die Ermittlungen gegen die Journalisten André Meister und Markus Beckedahl von Netzpolitik.org. Zahlreiche Medien solidarisierten sich und eine Spendenwelle sorgte dafür, dass binnen weniger Tage mehr als 50.000 Euro an Spenden eintrafen. Die Redaktion beschreibt in ihrem Netzpolitischen Wochenrückblick noch einmal den Sachstand und ihre aktuellen Themen. Derzeit ist unklar, welche Überwachungsmaßnahmen bei der Redaktion zur Anwendung kamen.
Netzpolitik.org, „Netzpolitischer Wochenrückblick 32. KW“ Den ganzen Beitrag lesen