Politisches Frühstück von attac Düsseldorf am 23.04

Flyer Politisches FrühstückUnhaltbare Zustände in Altenheimen, BSE-Rinder, Luxemburger Steuer- Rulings, Steuerskandale, Übergriffe der Geheimdienste-Hinweise kommen häufig von Whistleblowerinnen, die als Insider auf Missstände an ihrem Arbeitsplatz hinweisen. Sie sind keine Denunzianten, denn sie suchen keinen eigenen Vorteil.

Die prominenten Beispiele von Edward Snowden über Chelsea Manning bis zu Antoine Deltour, der den LuxLeaks-Skandal zum Rollen brachte, zeigen, dass WhistleblowerInnen häufig ein hohes Risiko eingehen. Sie setzen ihren Ruf und ihre Existenz aufs Spiel – von jenen unter Druck gesetzt, die unbequeme Wahrheiten vertuschen wollen.

Wie wird jemand zum Whistleblower? Braucht unsere Gesellschaft WhistleblowerInnen? Wie ist ihre rechtliche Situation? Welche gesetzlichen Maßnahmen sind notwendig, um WhistleblowerInnen besser zu schützen?

Antworten auf diese Fragen hat Annegret Falter, Politologin und freie Journalistin und Vorstandsmitglied des Whistleblower Netzwerk. Sie informiert über aktuelle Beispiele von WhistleblowerInnen und wie mit ihnen umgegangen wird.

Politisches Frühstück von attac Sonntag, 23.04.17,
11.00 Uhr (Einlass 10.30 Uhr)
ZAKK Düsseldorf, Fichtenstraße 40 Den ganzen Beitrag lesen

Ausstellungseröffnung „Licht ins Dunkel“ am 7. April in Berlin

Von den neu geschaffenen Sicherheits- und Kontrollgesetzen im „Anti-Terror-Kampf“ und ihrem Abschreckungscharakter für Whistleblower sind direkt oder indirekt auch der Journalismus und die Pressefreiheit betroffen.
Zusammen mit dem djv (Deutscher Journalistenverband) laden wir ein zur Eröffnung unserer Ausstellung „Licht ins Dunkel bringen“.

Ausstellungseröffnung: 10. Lichterfilmfest am 28. März in Frankfurt

Im Rahmen des 10. Lichterfilmfest Frankfurt (28.3. – 2.4.2017) portraitiert eine Ausstellung des Whistleblower-Netzwerks Menschen aus Hessen mit Zivilcourage, die ihr Schweigen gebrochen und auf Missstände aufmerksam gemacht haben.

Die Eröffnung findet am 28. März um 18:30 Uhr im Festivalzentrum Mousonturm statt.

BR-Feature zu Chelsea Manning

Am 16. März lief im Bayerischen Rundfunk ein Feature über Chelsea Manning und das Video „Collateral Murder“, das den Mord an Zivilisten im Irakkrieg dokumentiert. Manning hatte das Material an Wikileaks gegeben und wurde u.a. dafür zu 35 Jahren Haft verurteilt, aber kürzlich vom scheidenden Präsidenten Obama begnadigt.
Manning erhielt den Whistleblower-Preis 2011.

Einladung zum öffentlichen Fachgespräch: Grund- und menschenrechtliche Anforderungen an die Kommunikationsüberwachung des Bundesnachrichtendienstes.

Kooperationsveranstaltung von: Deutsches Institut für Menschenrechte, Amnesty International, Humanistische Union, Reporter ohne Grenzen, Internationale Liga für Menschenrechte und Whistleblower-Netzwerk.

Wann: 10.05.2016 12:45-18:30
Wo: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Die Enthüllungen Edward Snowdens haben das Ausmaß der internationalen Kommunikationsüberwachung deutlich gemacht. Menschenrechtsgremien und Nichtregierungsorganisationen haben wiederholt ihre Sorge geäußert und angemahnt, dass geheimdienstliche Eingriffe in das Recht auf Privatsphäre rechtmäßig, erforderlich und angemessen sein müssen, unabhängig von Nationalität oder Standort der Betroffenen. In Deutschland stehen Pläne zur Regulierung der Auslandsaufklärung des Bundesnachrichtendienstes auf der Tagesordnung, seit erhebliche Zweifel an der Legalität seiner Kommunikationsüberwachung im NSA-Untersuchungsausschuss deutlich wurden.

Welche grund- und menschenrechtlichen Anforderungen sind dabei zu beachten? Sollte nur der Zugriff auf die Auslandskommunikation an den Kommunikationsknoten im Inland geregelt werden oder auch die Überwachung des Bundesnachrichtendienstes im Ausland? Reicht es, allein Bürgerinnen und Bürger aus befreundeten Staaten unter besonderen Schutz zu stellen oder gilt das grundgesetzlich geschützte Fernmeldegeheimnis weltweit? Und wie könnte eine Kontrolle der nachrichtendienstlichen Kommunikationsüberwachung ausgestaltet sein, die die Rechte Betroffener wirksam schützt? Den ganzen Beitrag lesen