Solidarität mit WikiLeaks – Petition mitzeichnen!
Whistleblower-Netzwerk e.V. unterstützt zusammen mit bereits über 500.000 Petenten die Petition von AVAAZ.org zu WikiLeaks:
An die US-Regierung und die Konzerne, die sich an der Einschüchterungs-Kampagne gegen Wikileaks beteiligen:
Wir fordern Sie auf, das scharfe Vorgehen gegen WikiLeaks und seine Partner sofort zu stoppen. Wir ermahnen Sie, die demokratischen Prinzipien und die Gesetze für Meinungs- und Pressefreiheit zu respektieren. Falls WikiLeaks und die Journalisten, mit denen es arbeitet, gegen Gesetze verstoßen haben, sollten diese in einem ordentlichen Gerichtsverfahren verurteilt werden. Sie dürfen keiner außergerichtlichen Einschüchterungs-Kampagne ausgesetzt werden.
Zugleich haben wir uns entschlossen, die bisherige Zusammenarbeit mit Amazon und Paypal, angesichts des Verhaltens dieser Konzerne gegenüber WikiLeaks zu beenden.
Whistleblower-Netzwerk e.V. hält an seinen bisherigen Aussagen zur Bedeutung von WikiLeaks fest und fordert Barack Obama, den Träger des Friedensnobelpreises des Jahres 2009, auf, sich die Worte seines Nachfolgers Liu Xiaobo zu Herzen zu nehmen und die Jagd auf WikLeaks zu beenden:
Meinungsfreiheit ist die Grundlage der Menschenrechte, die Quelle der Menschlichkeit und die Mutter der Wahrheit. Die Meinungsfreiheit zu strangulieren, tritt die Menschenrechte mit Füßen, erdrosselt die Menschlichkeit und unterdrückt die Wahrheit.
Update: Bitte unterstützen Sie auch Bradley Manning, der wegen der Leaks seit Monaten in den USA unter inhumanen Bedingungen inhaftiert ist.
Am 11. Dezember 2010 um 13:38 Uhr
Ich habe die Petition mit einem unguten Gefühl unterschrieben, weil die anzugebenden Daten durchaus einzelnen Menschen zuzuordnen sind. Und der Datenschutz steht zwar “auf dem Papier”, aber ich kann seinen Wahrheitsgehalt nicht prüfen.
Das wird bestimmt manch Eine(n) an der Unterzeichnung der Petition hindern.
Am 11. Dezember 2010 um 14:02 Uhr
Versteh ich, aber ganz so hinderlich scheint es ja bei der bereits erreichten Zahl der Petenten auch nicht zu sein und vielleicht ist ja gerade in diesen Zeiten auch nötig mit seinem Namen für das Einzustehen was man für richtig hält.
Am 11. Dezember 2010 um 14:53 Uhr
¨Nieder mit Wikileaks `Genossen
Am 11. Dezember 2010 um 14:55 Uhr
Hoch Lebe die Amerikanische Justiz!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!¨
Am 11. Dezember 2010 um 14:55 Uhr
es ist GUT, wenn Intrigen und korrupte Machenschaften aufgedeckt und veröffentlicht werden.
Am 11. Dezember 2010 um 14:55 Uhr
Puh Wikileaks
Am 12. Dezember 2010 um 02:44 Uhr
was wikileaks gemacht finde ich gut.
könnten die bitte mal in einigen deutschen firmen sich umhören???
durch mobbing und intriegen entstehen den deutschen krankenkassen
jährlich denke mal ein paar millionen oder mehr an kosten die zu vermeiden
wären,wenn solche machenschaften rechtzeitig gestopt würden.
ich weis wo von ich schreibe,habs am eigenen leib erlebt.
Am 12. Dezember 2010 um 11:15 Uhr
Dem letzten Eintrag möchte ich sehr zustimmen!!!
Das ist ein ebenso weites Feld.
Auch in den Betrieben werden Menschen in die Pflicht genommen über die dortigen Verhältnisse zu schweigen!
Alleine darüber zu lesen, das es Anderen ähnlich geht wird den Beteiligten helfen.
Dies ist bereits der erste Schritt zu einer Lösung dieser Probleme!
Probleme und Mißstände brauchen Öffentlichkeit, nicht Geheimhaltung!
Immer mehr wichtige Fehlentwicklungen und Fehlleistungen werden allerorten unter dem
Deckel der Geheimhaltung gehalten,
Dies ist ein untragbarer Zustand!
Und zwar nicht nur in China, sondern fast überall!
Privatsphäre braucht den Schutz Dieser!
Aber Dinge von öfentlichem Interesse brauchen genau diese öfentliche Transparenz!
Am 12. Dezember 2010 um 12:03 Uhr
@sven u. @frust Vielen Dank! Genau deshalb gibt es Whistlblower-Netzwerk e.V. – Mitstreiter können wir übrigens immer gebrauchen, mehr unter: http://www.whistleblower-net.de/content/blogcategory/13/36/lang,de/
Am 12. Dezember 2010 um 12:40 Uhr
Auch wir stimmen “frust” und “Sven” zu.
Zu den Mobbing-/Bossing-Kosten hatten wir einige Daten im Kommentar:
http://www.whistleblower-net.de/blog/2010/06/28/radiotipp-arbeitgebermobbing-mit-anwaltshilfe/#comments
aufgelistet.
Dabei hatten wir uns auf die Angaben des “Mobbing-Reports” – einer Repräsentativstudie für die Bundesrepublik Deutschland –
http://www.sfs-mobbing-report.de/mobbing1024/index.htm
des Kompetenzzentrums der Deutschen Wirtschaft und des Deutschen Ärzteblattes (DÄ) 12/01 gestützt.
Aufgrund dieser Angaben kommt eine mehrstellige Milliardensumme heraus.
Am 12. Dezember 2010 um 18:32 Uhr
Ich habe 30 Jahre sogenannte “DDR- Diktatur” miterlebt. Wer dort geheime Daten ins Ausland brachte oder sich extrem gegen das System stellte wurde von den Behörden kriminalisiert. In der westlichen Welt wurde er zum großen Freiheitskämpfer hochstilisiert. Wer im jetzigen System geheime Daten öffentlich macht und sich extrem gegen das System stellt wird auch kriminalisiert, verfolgt, mundtot gemacht. Alles klar? Wo ist der Unterschied? Diese ganze Scheindemokratie, die sich darauf begründet das der Bürger alle 4 Jahre mal die Wahl zwischen Elend und Übel hat müsste eigentlich alle so ankotzen, das sich die 1989er Ereignisse wiederholen sollten. Auch wenn die uns jetzt mit subtileren Mitteln als damals Unterdrückenden alles dafür tun, um die Einigkeit der enttäuschten Bürger zu verhindern, z.B. indem mal eben paar unbequeme Domains im ach so freien Land abgeschalten werden, sollten die Massen endlich aufwachen, zusammenfinden und handeln.
Am 12. Dezember 2010 um 19:26 Uhr
Ich unterstütze Wilileaks wo und wann ich nur kann. Mit Unterschriften, Spenden etc. Gehe auch auf die Strasse wnn aufgerufen wird.
Habe sofort Mastercard, Visa, ebay, Paypal und Amazon gekündigt.
Jetzt gehe ich wieder zur Bank oder kaufe im Internet per Online Überweisung. Ich brauche gottseidank weder paypal noch mastercard oder visa um einzukaufen. Die normale Kreditkarte meiner Hausbank tuts auch!
Ich will von amrikanischen Kreditfirmen weder jetzt noch in Zukunft abhängig sein!
Am 12. Dezember 2010 um 20:03 Uhr
Manch einer findet in der Person von Herrn Assange den Genius weltgeschichtlicher Persönlichkeiten wieder. Mir geht es leider nicht so. Und deshalb auch keine Unterstützung meinerseits. Nachdem der leichte Schauer der Freude über die Niederlage der Mächtigen und der Obrigkeit verflogen ist, stellt sich eine Freude ähnlich derjenigen ein, einen übertrieben würdevollen Mann auf einer Bananenschale ausrutschen zu sehen. Die wirkliche Bedeutung der größten Offenlegung von amtlichen Dokumenten in der Weltgeschichte wird deutlich. Natürlich ist die Enthüllung von Geheimnissen nicht immer unwillkommen oder ethisch nicht gerechtfertigt. Es ist keine neue Erkenntnis, dass Macht missbraucht werden und nur durch eine Gegenmacht in Schach gehalten werden kann. Wobei diese Gegenmacht in der Tat die öffentliche Zurschaustellung von Verbogenem oder Heimlichem ist. Aber WikiLeaks geht weit über die Notwendigkeit, Fehlverhalten oder vermeintlichen Fehlverhalten aufzudecken, hinaus. Es spielt, wohl eher unwissentlich, auf den Instrumenten des Totalitarismus.
Die Idee hinter WikiLeaks ist, dass das Leben ein offenes Buch sein soll. Dass alles, was gesagt und getan wird, sofort allen offenbar wird. Dass geheime Absprachen, Taten oder Gespräche grundsätzlich falsch sind. Niemand und keine Organisation sollte etwas zu verbergen haben. Die Bestrafung von Geheimnisverrat ist illegitim und verwerflich. Ich finde diese Weltsicht zutiefst kindisch.
Geheimhaltung, oder vielmehr die Möglichkeit der Geheimhaltung, ist nicht der Feind, sondern die Voraussetzung für Offenheit. WikiLeaks wird Misstrauen und Angst, ja Paranoia, säen. Entscheidungsträger werden immer weniger bereit sein, sich offen zu äußern, wenn das was sie sagen, von ihrem Gesprächspartner aufgezeichnet wird und später als Beweismittel gegen sie verwendet werden kann. Und dies nicht unbedingt von dem Gesprächspartner selbst. Dies kann in der offiziellen Welt geschehen. Ein Überschwappen in den privaten Bereich ist nicht auszuschließen. Die tatsächlichen Auswirkungen von WikiLeaks wären dann genau das Gegenteil dessen, was es angeblich erreichen will.
Die Auflösung der Unterscheidung zwischen dem privaten und öffentlichen Bereich war einer der großen Ziele des Totalitarismus. Das Öffnen und Lesen anderer Leute E-Mails unterscheidet sich nicht grundsätzlich von Öffnen und Lesen anderer Leute Briefe. Faktisch hat WikiLeaks die Rolle des Zensors der Welt an sich gerissen. Eine Rolle, die eine erstaunliche moralische Arroganz und Größenwahn erfordert. Auch wenn einige Übel von ihm aufgedeckt oder einige notwendige Wahrheiten gelüftet werden. Der Zweck heiligt nicht die Mittel.
Am 13. Dezember 2010 um 14:04 Uhr
Ich finde Wiki überaus wichtig.
Jetzt daran herumzuschneiden um es zu begrenzen, ist wie Zahnpasta in Tube zurückbringen – aussichtslos.
Davon bin ich überzeugt.
as
Am 13. Dezember 2010 um 17:33 Uhr
freeworld
Wikieleaks ist vielleicht die letzte Möglichkeit, an Wahrheiten und nichts anderem als Wahrheiten heranzukommen, die grundsätzlich bisher wie auch in Zukunft verheimlicht werden sollen. Sich nur darauf zu verlassen, dass das eine oder andere Leck “zufällig” auftritt, ist absurd. Es ist töricht zu glauben, das es einigen Menschen nur daran gelegen ist, nur sich seiner selbst Willen etwas für andre oder alle zugänglich zu machen. Der “Gewinn” des Einzelnen dadurch ist absolut unwichtig und bedeutungslos, es steht unter dem Gewinn ALLE anderen machen – hoffentlich machen können. Es geht NICHT um die Einzelperson, um der sich zur Zeit alles dreht, lt. Medien, das ist absolut unwichtig – es geht ausschliesslich um die Ganzheit.
Solange NICHT Militärgeheimnisse enhüllt werden, die zu eine potentiellen Gefahr für ein Land und dessen Bewohnern werden können – ist das Mittel die einzige Möglichkeit an den Zweck heranzukommen. Was bezweckt man eigentlich damit, Bürger als gehirnlose Idioten darzustellen, die nichts wissen dürfen, nichts wissen sollen aber ein praktisches Werkzeug sind, unwissentlich missbraucht werden und wenn notwendig auch entsorgt werden.
Eine Praxis der sich seit Jahrzehnten die sogenannte “Volks”republik China mithilfe iher Stasiorganisation ZRRGA bedient.
Einfach Augen zumachen, “ich kann ja doch nix machen”??
Natürlich weiss auch ich, eine absolute Wahrheit wird es vielleicht niemals geben, wird uns vielleicht niemals zu Teil werden – deswegen die Hoffnung aufgeben?
Ich bin weder parteipolitisch noch religiös orientiert und werde niemals akzeptieren dass Politk und Religion meinen Alltag bestimmen sollen – und tun es doch ob ich will oder nicht, indirekt… Es lebe die Demokratie..
Wikileaks ist der erste, unglaublich zarte Versuch endlich das Tor der Verlogenheit, der Verschwiegenheit und Unterdrückung aufzubrechen – das unterstütze ich.
Am 14. Dezember 2010 um 01:10 Uhr
Why should the public not have a right to know the currup and stupid things that the politician and upper management in buesness do. Girls if you don´t want it touched wear panties and a long dress!!!!!
Am 14. Dezember 2010 um 07:37 Uhr
“Ich habe 30 Jahre sogenannte “DDR- Diktatur” miterlebt. Wer dort geheime Daten ins Ausland brachte oder sich extrem gegen das System stellte wurde von den Behörden kriminalisiert.” Das was hier von Peter gesagt wird, stimme ich auch zu. In Schweden wird nun mit Bomben und Haftbefehlen wohl auch vom König und seinen seltsamen Abenteuern abgelenkt?
Am 14. Dezember 2010 um 09:51 Uhr
Hier noch zwei Links zum Thema http://www.gulli.com/news/island-droht-visa-und-mastercard-mit-konsequenzen-f-r-wikileaks-rauswurf-2010-12-14 und http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/postfinance-die-chronik-eines-pr-debakels-102396209
Am 14. Dezember 2010 um 15:54 Uhr
no vote!
Kampange gegen Einschüchterung von WL finde ich gut.
Problem habe ich mit der Aussage in der Petition, dass bei festgestellten Gesetzesverstoß verurteilt werden soll.
Im Prinzip ist die Aussage richtig, (rechtsstaatlich gedacht). Rechtsstaatlichkeit ist ein wichtiger Garant des friedlichen Miteinanders.
In der Praxis ist es leider oft so, das weder WL noch WB über ausreichend Mittel und juristsch komplexen Sachverstand verfügen oder verfügen werden. Mehr noch der WB selbst bei größter Sorgfalt häufig erst nach einem Gerichtsverfahren erfährt, ob sein tun ungesetzlich war. Und was ist, wenn die Gesetze so gebaut sind, dass WB-Handeln generell zur Verurteilungen führt oder höhere Rechts-Güter die von Land zu Land unterschiedlich gewichtet werden , zu schützen isind? Was ist im Sinne der Petition ein Rechtsverstoß? Was ist wenn Beweise und Vorwürfe erfunden werden und es kein erlaubtes WL mehr geben wird, welches darüber berichten kann? Wird es ein International anerkanntes Recht oder Rechtsgrundlage für WB und WL geben?
Liebe Whistleblowernetzwerker! Ich verstehe daher nicht, wie Ihr zu der Petition in der Form guten Gewissens aufrufen könnt, Ihr kennt Euch doch aus in der Materie!
Das die großen Konzernen nun nicht mehr mit WB-netzwerk e.V. “zusammenarbeiten” dürfen, wird in den Konzernetagen hoffentlich auffallen. Wäre das WB-Netzwerk lediglich nur ein Kunde, würde man wohl nicht das gewichtigere Wort von “Zusammenarbeit” bemühen, sondern die Beziehung in der Schublade “Verbraucherprotest” würdigen. Derartige Boykottaufrufe sind wichtige Signale, selten jedoch zeigten diese in der Vergangenheit verlässliche Wirkung.
Am 14. Dezember 2010 um 16:09 Uhr
Ich denke in der Petition geht es nicht so sehr um Verfahren gegen Whistleblower sondern wohl eher um solche gegen Wikileaks und dessen Macher. Die sind juristische sicherlich ganz gut aufgestellt.
Grundsätzlich haben Sie sicherlich auch mit den Bedenken gegen die Gerechtigkeit so mancher Rechtsnorm völlig Recht. Wir ziehen daraus allerdings eher die Konsequenz uns im Rechtsstaat um deren Veränderungen zu bemühen statt sie völlig zu ignorieren. Ein wichtiger Punkt dabei ist nicht nur auf die Detailnormen zu schauen, sondern diese immer im Lichte der Grundnormen und Ausrichtungen auszulegen (z.B. Meinungsfreiheit, Petitionsrecht, die z.T. ja auch internationale Pendants haben z.B. Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte).
Konsum oder Konsumverzicht sind in einer kapitalistischen Wirtschaft m.E. grundsätzlich durchaus wirksame Protestformen und dass sie bisher vielleicht nur wenige deutliche Erfolge vorzuweisen haben, sollte nicht dazu führen es nicht immer wieder zu probieren. Manchmal stellen sich Wirkungen ja auch erst auf Umwegen ein. So könnte die jetzt auffallende Abhängigkeit von US-basierten Bezahldiensten durchaus zu Neugründungen führen und jenen letztlich vielmehr schaden als die rein Wikileaks basierten Aktionen.
Am 14. Dezember 2010 um 22:57 Uhr
Die Sendung Frontal 21 brachte soeben eine Berichterstattung über “WikiLeaks”.
Hier der Link:
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/5/0,1872,8171717,00.html
Im Chat wird auch das Thema: “Wikileaks: Geheimnisverrat oder mehr Meinungsfreiheit?” diskutiert
Am 15. Dezember 2010 um 00:26 Uhr
campact! hat jetzt auch eine Unterschriftenaktion zum Thema gestartet: http://www.campact.de/leaks/sn1/signer
Am 15. Dezember 2010 um 11:59 Uhr
Ist es möglich alle Elternteile zu veröffentlichen welche
KEINE Alimente zahlen, nach alphabetischer Ordnung und Staaten?
Am 16. Dezember 2010 um 13:36 Uhr
Die Anmerkung von whistler “uns im Rechtsstaat um deren Veränderungen zu bemühen statt sie völlig zu ignorieren” unterstellt implizit, dass ich mit meiner hinterfragenden Haltung Ignoranz zum Ausdruck bringen würde. Dem ist nicht so. Gerade bei einem internationalen Aufrufmit konkreter Handlungsaufforderung sollte man sich im klaren sein, dass es weder international vertraglich anerkannte, einheitliche und allgemeinverbindliche Rechtsstaatsprinzipen gibt. Deshalb ist auch bei den Unterzeichnern das Festhalten an der eingeforderten Rechtsstaatvorstellungen eng an jeweiligen Erfahrung und Wissen von Rechtsstaatlichkeit subjektiv orientiert. Oder Praktisch ausgedrück: Todesstrafe, Pranger, Steinigen, Sexualpraktiken, Meinungs und Pressefreiheit, Spionage ect. sind erlaubt, verboten oder werden differenziert auf nationalen Ebenen interpretiert. Ein internationaler Aufruf in dieser Form und dem Ruf nach einem x-beliebigen Gericht kann daher nicht wirklich einheitlich greifen und das gleiche meinen.
Frage an die Leser! Welcher ‘Rechtsstaat sollte über Julian Assange Urteilen? Großbritanien, wo der TB-Vorwurf nicht strafbar ist? Soll GB deshalb dennoch ausliefern? Soll sich Julian in Schweden, dem Tatort stellen, wo weltweit eine überaus große Zahl von Menschen der Überzeugung ist, das ihm dort eben nur ein rechtsstatliches Verfahren droht, aber keine faire Verhandlung.
Wenn ich also den beliebig gehalten Aufruf unterschreibe, was will ich damit zum Ausdruck bringen? Alle Rechsstaaten sind gleich,und es ist egal wo verhandelt wird?
Das es auch anders geht zeigt der Appell gegen die Angriffe auf Wikileaks der Zeitungsverleger, den ich inhaltlich sehr gelungen finde und Unterstütze.
http://bewegung.taz.de/aktionen/4wikileaks/beschreibung
Am 16. Dezember 2010 um 13:48 Uhr
@joachim ich kann Ihnen versichern, dass ich Ihnen weder direkt noch implizit irgendetwas unterstellen wollte. Ich wollte lediglich klar machen, dass ich Ihre Sicht der Dinge nicht vollständig teile und erklären worauf meine Sicht der Dinge beruht. Den TAZ-Appell (danke für den Link) und auch die Compact Petition (s.o.) unterstützen wir natürlich genauso gerne. Die im Beitrag verlinkte Petition war aber einerseits zeitlich früher und andererseits hat sie mit weit über 600.000 Petenten zumindest bisher die größte Zustimmung gefunden.
Am 17. Dezember 2010 um 11:56 Uhr
wir,
wer sind wir , das Volk , das Ihre Volksvertreter wählen darf,
was dürfen wir noch, den Mund halten und das ausführen was von oben
gepredigt wird,
wir, sollen in Betrieben , immer mehr Verantwortung tragen,
sollen offen und transparent leben ,
alles um am Ende den Kunden zufrieden zu stellen, sind wir das ,
auf Managmentebene, kann ich persönlich , keine Transparenz erkennen,
die dem Produkt als auch dem einfachen MA , dienen würde,
auf Politischerebene, vermisse ich dies , die Tranparents ,solange wie ich glaube mir
eine eigene Meinung bilden zu können,
die vergangenen 25 jahre , ca. , nur meine Meinung ,
werden wir, das Volk,
allmälich aber kosequent, verdummt,
z.B. TV , die einschlägigen Sender kennen alle die so denken
wie auch ich,
gedanken sollen ja frei sein,
z.B. Zeitungen , auch hier könnte ich diverse nennen,
als Oberbegriff sind die Medien gemeint , die uns das sagen, melden
und berichten,
was der Staat oder , und die ” wichtigsten ” Menschen zu sagen haben
oder uns hören uns sehen lassen wollen,
wie kann man ein Volk noch verdummen,
Schulsysteme , nur ein Wort, Bildung als höchtes Gut ,
aber für wen,
wer soll und darf davon profitieren ,
die , die früher für umsonst studieren gingen, jetzt die Macht haben , erkannt haben, wie Sie Ihre Macht behalten können,
haben einen geeignetetn Weg gefunden ,
Bildung zu verkaufen ,
auch Wasser könnte sehr viel teurer verkauft werden,z.B.
wer kann dann noch etwas trinken, zumindest etwas sauberes,z.B.
die denken sicher schon darüber nach wie sie uns das schmakhaft machen können ohne das wir merken , völlig verklapst worden zu sein,
aber dies nur mal zur Anregung,für freie Gedanken,
in anderen Texten, konnte ich das Wort, Mundtot , lesen,
oh ja, unser Staat hat einen sehr effektiven Weg gefunden,
Menschen als auch ganze Organisationen , Mundtot zu machen,
wie,
Sexuellermissbrauch ,z.B. ein Wort,
das Volk , wir,
sicher wir müssen und dürfen dies nicht dulden , weil Kinder unser
größtes und höchstes Gut sind, unser Gut, auch das vom Staat der seine
Vürsorgepflicht sehr spät erkennt aber seit geraumer Zeit
damit spielt als wäre es Monopoli ,
und nun, zu WikiLeaks ,
als ich davon im Radio hörte, nach Feierabend,
wurde gesagt das die betroffenen Personen ,
die dort in diesen Dokumenten genannt sind,
alle Namen nun zu nennen ist mir nicht möglich,
köstlich amüsiert sind , zum Teil jedenfalls,
es wurde versucht die ” Sache ” nach ganz unten zu spielen
wie beim Monopoli, spielen halt , wer spielt hier mit wem,
egal,
schon ca. , 24 Stunden später, wurde der Mann der dafür
verantwortlich ist , zum Terroristen erklärt !!!!!!!!!!!!!!!
Meinungsfreiheit, Gedankenfreiheit , Redefreiheit, FREIHEIT
komisch, wo ist das lachen geblieben das die genannten Personen
doch für den H.Assange noch zuvor hatten,
was ich mich frage,
wann kommt der Tag,
an dem wir, das Volk , nur weil wir morgens einen Pups lassen,
auch einfach mal eben, Mundtot oder zum Terroristen
gemacht werden,
ich wünsche uns allen , dem Volk ,
viel Glück
in der Hoffnung nicht selbst nur durch diesen Text zum
verfolgten Terroristen zu werden
was für eine unbegründete Angst die da in mir schwelt
oder
Am 18. Dezember 2010 um 19:09 Uhr
hallo
wikileaks finde ich toll,gut das es solche leute gibt .weiter so.
Am 27. Dezember 2010 um 20:37 Uhr
Es fürchtet sich das Wesen vor dem Volk, welches in Abgeschiedenheit lebt.
Es fürchtet sich das Wesen vor dem Licht, dass die Dunkelheit bevorzugt.
Es fürchtet sich das Wesen vor der Wahrheit, welches gelernt hat zu lügen.
Es fürchtet sich das Wesen vor starken Persönlichkeiten, welches keine Persönlichkeit hat.
Wenn Politik benutzt wird um die Freiheit einzuschränken, wird es Zeit, dass sich das Volk im Lichte der Wahrheit zu einer Persönlichkeit erhebt.
Am 8. Januar 2011 um 18:27 Uhr
WIR HOFFEN DASS BALD EHRLICHE MEINUNGEN VON SPEZIALISTEN
ÜBER DAS THEMA ” WOHIN GEHT DIE DOLLAR- BZW. EUROREISE ”
VON WIKILEAKS VERÖFFENTLICHT WERDEN , DENN WIR SIND DER MEINUNG
DASS DAS VOLK DER WELT EIN RECHT AUF DIESE WAHRHEIT HAT !
Am 11. Januar 2011 um 01:32 Uhr
für Meinungsfreiheit
Am 28. Januar 2011 um 06:47 Uhr
Petition gegen Mobbing: http://tinyurl.com/6ak2p5c Wir bitten um Ihre Unterstützung und Mitzeichnung. DANKE! “Pro Fairness gegen Mobbing”
Am 6. Februar 2011 um 21:32 Uhr
@ Peter vom 12. Dezember 2010 – Super!
Genau so ist es!
Es ist längst überfällig, dass sich hierzulande das Volk erhebt wie die DDR-Bürger 1989.
Aus einem einst blühenden Wirtschaftsland (made in W. germany), haben die Politiker der letzten 25 Jahre einen Sanierungsfall gemacht. Nicht nur in finanzieller Hinsicht (Schere zw. Arm & Reich), auch moralisch ist das Land am verkommen.
Wir werden mit Häppchen stillgehalten, während die Industrie im Land den Taktstock schwingt.
Wir sollten uns ernsthaft Gedanken machen, warum wir “den ganzen Laden” finanzieren, zu allem aber nur ja und amen sagen dürfen.
Egal welche Farben die jeweilige Regierung trägt.
Wie kann Demokratie funktionieren (und ich hab mal gelernt, ich wäre Bürger eines demokratisch regierten Landes), wenn die Bevölkerung von
der Essenz keine Ahnung hat?
Nicht haben darf.
Weil die, die auf der Kohle sitzen die wir alle zusammen erwirtschaften, nicht wollen, dass “der Pöbel” mitredet. Ob sie nun im Bundestag sitzen, oder in irgendeinem Vorstand oder Aufsichtsrat.
Das sind Zustände wie “zu Kaisers Zeiten”.
Und wer keine Lust hat ein Leben lang nur zu buckeln und die Klappe zu halten, der sollte auch den Mund aufmachen.
Am 7. Februar 2011 um 17:02 Uhr
@chaosoppa, 06.02.2011
Weil es BürgerInnen gibt, die den Mund aufgemacht haben und anschließend in unserem so genannten Rechtsstaat die Folgen – wie z.B. Rechtsbeugung – zu spüren bekamen, entstand ja das Whistleblower-Netzwerk, das auf weitere Fälle hinweist.
http://www.whistleblower-net.de/content/blogcategory/21/82/lang,de/
Da wir selbst seit über 20 Jahren mit diesen Erfahrungen konfrontiert sind und reichlich Rechtsbeugung erfahren haben, unterstützen wir die Petition des Vorsitzenden des Whistleblower-Netzwerkes zur “Verjährungsaussetzung bei Amtsdelikten”.
http://www.whistleblower-net.de/blog/2010/03/27/petition-zur-verjaehrungsaussetzung-bei-amtsdelikten-soll-weitergefuehrt-werden/
Aufgrund des Hinweises vom 19.01.2011 bei
http://www.whistleblower-net.de/blog/2011/01/18/bundesregierung-straeubt-sich-gegen-whistleblowerschutz/#comments
hatten wir ein Schreiben zur Unterstützung der o.g. Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages geschickt.
Nun haben wir eine Antwort erhalten, dass unser Schreiben “zum Petitionsvorgang von Herrn Guido Strack genommen” wurde.
(siehe http://www.hansdietrich.de/index.php?id=news, Eintrag vom 07.02.2011)
Am 7. Februar 2011 um 20:56 Uhr
@ Eva und Hans Dietrich
Nicht das ich Euch bei den Erfahrungen nicht verstehen könnte. Ich hatte zwar in diesem Zusammenhang noch nicht das “Vergnügen” die offensichtlich vom Einzelfall (oder einer, bzw. weniger Person/en) abhängige “Handhabung” erleben zu dürfen, was aber in einem Gerichtssaal alles möglich ist, ist mir durchaus nicht fremd.
Zudem habe ich mir selbst schon den Kopf eingerannt, und musste feststellen, dass man in der Regel kaum bis gar keinen Rückhalt findet, so wie es darum geht öffentlich Farbe zu bekennen.
Mein Nick wird dem einen oder anderen evtl. bekannt vorkommen…
Deshalb meine Meinung zu Peters Erinnerungen. Die Frage ist nur, wie viele von den knapp 80 Millionen Bundis müssen vorneweg laufen und ihr Gesicht hinhalten, damit sich etwas ändern kann?
Wir dürfen auf das Ergebnis der VA am 13.02. gespannt sein. Und ich bin mir jetzt schon beinahe sicher wie es aussehen wird.
Euch beiden wünsche ich viel Glück für die Zukunft
Am 8. Februar 2011 um 12:37 Uhr
@ chaosoppa
Danke !
Am 20. Februar 2011 um 09:08 Uhr
Zur Verbrechensaufklärung ist Wikileaks eine gute Plattform. Ich würde mir wünschen, Wikileaks wäre etwas diplomatischer gestaltet und würde den Datenschutz von Privatpersonen mehr respektieren, denn die Gerichtsbarkeit kann dann immer noch den Datenschutz privater Personen auflockern.
Mörder, Kinderschänder, Vergewaltiger also Verbrecher die Menschen Böses antun an den Pranger stellen, ausgenommen Kleinkriminelle die ihre Taten ernsthaft bereuen und danach nicht mehr auffällig werden. Jugendlichen immer eine 2. Chance geben, danach nicht mehr.
MfG: Karl-Heinz Gilbers
Am 28. Februar 2011 um 19:27 Uhr
…. im Namen des Volkes…..???
…Demokratie…….????
das Volk wird geradezu verhöhnt. Die Deutschen sind zu ängstlichen Mäusen mutiert, mit denen die Regierung alles machen kann.
“Demut vor der Macht ist der erste Schritt auf der Treppe in den Keller der Erniedrigung (Thomas Häntsch)
Ich warte auf König Richard!!
Am 10. März 2011 um 23:12 Uhr
Das Schreckgespenst Harz IV benannt nach einem verurteilten Kriminellen, die Arbeitnehmerüberlasungsgesetze, die sachgrundlosen Befristungen etc, sorgen dafür das es in den Betrieben keine Demokratie mehr gibt. Dort herrscht nur noch die blanke Angst. Leider glauben viele wenn sie zu ängstlichen Duckmäusern mutieren, hätten sie eine Chance, sie begreifen einfach nicht, dass derjenige der gar nicht erst den Mut zu kämpfen hat, nur verlieren kann.
Uns so lassen sie sich brav versklaven aus Angst davor dass es noch schlimmer kommen könnte, aber was ist noch schlimmer als ein Leben in Angst?
Am 11. März 2011 um 11:36 Uhr
Gehe mit Dir conform Amira. So ist es! Nur noch Machtspielchen und abzocke!. Lies mal die Kommentare weiter oben, dann siehst Du wie viele sich aus Angst ruhig halten!
Ich lese gerade z u f ä l l ig ein Buch über Kambocha und den 4jährigen Terror von Pol Pot, der es mitte der 70er Jahre schaffte die Bevölkerung zu versklaven und 40% bestialisch umzubringen. Das alles unter den Augen des Westens!. Aber das Buch beginnt mit einem sehr sehr wichtigen Satz:
….”fürchtest du dich, dann gehe dem Gegenstand deiner Furcht beherzt entgegen.