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	<title>Kommentare zu: Was haben die Bahn und Deepwater Horizon gemeinsam?</title>
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		<title>Von: Whistler</title>
		<link>http://www.whistleblower-net.de/blog/2010/07/23/was-haben-die-bahn-und-deepwater-horizon-gemeinsam/comment-page-1/#comment-1621</link>
		<dc:creator>Whistler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 08:38:47 +0000</pubDate>
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		<description>Eine ganz pers&#246;nliche Antwort @Joachim:

Uups, bei so einem Kommentar kommt man ja echt ins Gr&#252;beln. Aber immerhin scheine ich ja nicht der Einzige zu sein der solchen Ideen verf&#228;llt: http://bit.ly/dkNISM

Was die konstruktiven Vorschl&#228;ge angeht, so sind auf unseren Seiten einige Anregungen enthalten und f&#252;r weitere sind wir immer offen. 

Klar ist aber auch: &quot;hinterher hat immer jeder Recht&quot;. Es kommt darauf an vorher die Spreu vom Weizen zu trennen, aber dies braucht halt: eine unvoreingenommene und vom Umfang angemessene &#220;berpr&#252;fung von Bedenken und Risiken und eine daran orientierte Entscheidung f&#252;r die hinterher auch noch die Verantwortung &#252;bernommen wird - bitte ohne Vertuschung. Strafrechtliche u.a. Verantwortlichkeitsfolgen sind dann immer auch vor dem Hintergrund der Vorhersehbarkeit zu bestimmen. 

V&#246;llige Ignoranz vor offensichtlichen Folgen, Vertuschung und Zum-Schweigen-Bringen  sind unabh&#228;ngig davon immer zu sanktionieren. Und letzteres wie schon am Ende meines Beitrages angesprochen (&quot;lohnen&quot;) durchaus auch mit kapitalistischen Mitteln. 

Es kann also letztlich dahinstehen, ob der Kapitalismus als solches an allem Schuld ist, jedenfalls ist es ein Kapitalismus der statt freiem Spiel der Kr&#228;fte Einsch&#252;chterungen zul&#228;sst, Recht bricht statt beachtet und sich am Ende lohnt weil der Verursacher und die Profiteure nicht zur Verantwortung gezogen werden.

Angesichts unserer unbestreitbaren Erfolge, z.B. beim Umweltschutz und bei der Ausbeutung von Rohstoffen, ist es meiner Meinung nach im &#252;brigen vielleicht auch angebracht Aspekten wie Risikoabsch&#228;tzung, Nachhaltigkeit und Vorsorge neben Fortschrittsgl&#228;ubigkeit auch ein wenig Raum zu lassen, ohne dabei aber in totale Fortschrittsverhinderung zu verfallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine ganz pers&#246;nliche Antwort @Joachim:</p>
<p>Uups, bei so einem Kommentar kommt man ja echt ins Gr&#252;beln. Aber immerhin scheine ich ja nicht der Einzige zu sein der solchen Ideen verf&#228;llt: <a href="http://bit.ly/dkNISM" rel="nofollow">http://bit.ly/dkNISM</a></p>
<p>Was die konstruktiven Vorschl&#228;ge angeht, so sind auf unseren Seiten einige Anregungen enthalten und f&#252;r weitere sind wir immer offen. </p>
<p>Klar ist aber auch: &#8220;hinterher hat immer jeder Recht&#8221;. Es kommt darauf an vorher die Spreu vom Weizen zu trennen, aber dies braucht halt: eine unvoreingenommene und vom Umfang angemessene &#220;berpr&#252;fung von Bedenken und Risiken und eine daran orientierte Entscheidung f&#252;r die hinterher auch noch die Verantwortung &#252;bernommen wird &#8211; bitte ohne Vertuschung. Strafrechtliche u.a. Verantwortlichkeitsfolgen sind dann immer auch vor dem Hintergrund der Vorhersehbarkeit zu bestimmen. </p>
<p>V&#246;llige Ignoranz vor offensichtlichen Folgen, Vertuschung und Zum-Schweigen-Bringen  sind unabh&#228;ngig davon immer zu sanktionieren. Und letzteres wie schon am Ende meines Beitrages angesprochen (&#8220;lohnen&#8221;) durchaus auch mit kapitalistischen Mitteln. </p>
<p>Es kann also letztlich dahinstehen, ob der Kapitalismus als solches an allem Schuld ist, jedenfalls ist es ein Kapitalismus der statt freiem Spiel der Kr&#228;fte Einsch&#252;chterungen zul&#228;sst, Recht bricht statt beachtet und sich am Ende lohnt weil der Verursacher und die Profiteure nicht zur Verantwortung gezogen werden.</p>
<p>Angesichts unserer unbestreitbaren Erfolge, z.B. beim Umweltschutz und bei der Ausbeutung von Rohstoffen, ist es meiner Meinung nach im &#252;brigen vielleicht auch angebracht Aspekten wie Risikoabsch&#228;tzung, Nachhaltigkeit und Vorsorge neben Fortschrittsgl&#228;ubigkeit auch ein wenig Raum zu lassen, ohne dabei aber in totale Fortschrittsverhinderung zu verfallen.</p>
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		<title>Von: Joachim</title>
		<link>http://www.whistleblower-net.de/blog/2010/07/23/was-haben-die-bahn-und-deepwater-horizon-gemeinsam/comment-page-1/#comment-1615</link>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 02:55:15 +0000</pubDate>
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		<description>So so, wenn da ein Betriebsratsvorsitzende der Berliner S-Bahn gesagt haben soll: &quot;Gewinnmaximierung. Koste es was es wolle&quot; mu&#223; das wohl stimmen, oder nicht? Und nat&#252;rlich treffe diese Aussage genau auch so im Golf von Mexico, in Bad Reichenhall und auf der Free Herald of Enterprise zu? Warum nun gerade diese 4 F&#228;lle ausgew&#228;hlt wurden, ver&#228;t uns der Autor nicht.
 Leicht f&#228;llt jedoch die moralische Entr&#252;stung vor sich herzutragen und andere oder besser gesagt nur  &quot;Ein Prinzip&quot; kapitalistischen Wirtschaftens  f&#252;r die Fehlungen verantwortlich zu machen. Der Naivit&#228;ten nicht genug wird gefordert, das Sicherheit vor den Profit gestelllt werden solle. Verbirgt sich dahinter nicht der versteckte Bed&#252;rfnis nach Sicherheit oder Umgangssprachlich auch die &quot; deutsche Vollkaskomentalit&#228;t&quot; genannt wird. Ferner wurde gefordert, es d&#252;rfe sich nicht lohnen &quot;potientielle  whistleblower&quot; zum schweigen zu bringen.  Geht man zudem davon aus, dass mit &quot;potentielle Wistleblower&quot; alle Besch&#228;ftigtigen gemeint sind so wurden folglich diese anonyme Masse von tausenden arbeitenden Menschen &quot;zum Schweigen&quot; gebracht, eingesch&#252;chtert.  Die Tatsache das Schweigen auch aus Gr&#252;nden der eigenen Vorteilsnahmen geschehen sein k&#246;nnte, wurde bei diesen Einlassungen einfach weggelassen. 
Wenn der Autor hier keine platten Klassenkampfparolen von sich geben wollte und sich statt dessen f&#252;r ein gez&#228;hmtes Profitmaximierungssystem  unter der einzigen bzw. vorrangigen Pr&#228;misse &quot;Sicherheit&quot; aussprechen wollte, stellt  sich mir die Frage welchen Stellenwert die &#246;kologischen, sozialen, gerechtigkeits und friedfertigen Ziele in dieser Profitmaximierungsmatrix einehmen m&#252;ssten? W&#228;re eine solche Profitmatrix dann noch operationabel und  entspr&#228;che dem Prinzip der Profitmaximierung? Ja ja, ich bin auch entr&#252;stet &#252;ber so vieles Aber reicht Entr&#252;stung und moralische Zeigefineger alleine aus f&#252;r konstruktive Ver&#228;nderung?   
Ps: Mit Spannung erwarte ich von dem blogger den n&#228;chsten Artikel Mein Vorschlag das Massensterben auf der Loveparade in Duisburg zu thematisieren, wo ja schon &quot;Dr. Motte&quot; die Profitgierter benannte. Als Fortsetzungs&#252;berschrift schlage ich vor: &quot;Was hat die Loveparade mit Deepwater Horizon gemeinsam?&quot; oder &quot;Whistleblower h&#228;tte Massensterben verhindern k&#246;nnen, wenn man auf nicht eingesch&#252;chterten Whistleblower  geh&#246;rt h&#228;tte und die &quot;Sytematik als eigentliches Querschnittsproblem...Profit vor Sicherheit&quot; erkannt und ernsthaft in Angriff genommen h&#228;tte!&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So so, wenn da ein Betriebsratsvorsitzende der Berliner S-Bahn gesagt haben soll: &#8220;Gewinnmaximierung. Koste es was es wolle&#8221; mu&#223; das wohl stimmen, oder nicht? Und nat&#252;rlich treffe diese Aussage genau auch so im Golf von Mexico, in Bad Reichenhall und auf der Free Herald of Enterprise zu? Warum nun gerade diese 4 F&#228;lle ausgew&#228;hlt wurden, ver&#228;t uns der Autor nicht.<br />
 Leicht f&#228;llt jedoch die moralische Entr&#252;stung vor sich herzutragen und andere oder besser gesagt nur  &#8220;Ein Prinzip&#8221; kapitalistischen Wirtschaftens  f&#252;r die Fehlungen verantwortlich zu machen. Der Naivit&#228;ten nicht genug wird gefordert, das Sicherheit vor den Profit gestelllt werden solle. Verbirgt sich dahinter nicht der versteckte Bed&#252;rfnis nach Sicherheit oder Umgangssprachlich auch die &#8221; deutsche Vollkaskomentalit&#228;t&#8221; genannt wird. Ferner wurde gefordert, es d&#252;rfe sich nicht lohnen &#8220;potientielle  whistleblower&#8221; zum schweigen zu bringen.  Geht man zudem davon aus, dass mit &#8220;potentielle Wistleblower&#8221; alle Besch&#228;ftigtigen gemeint sind so wurden folglich diese anonyme Masse von tausenden arbeitenden Menschen &#8220;zum Schweigen&#8221; gebracht, eingesch&#252;chtert.  Die Tatsache das Schweigen auch aus Gr&#252;nden der eigenen Vorteilsnahmen geschehen sein k&#246;nnte, wurde bei diesen Einlassungen einfach weggelassen.<br />
Wenn der Autor hier keine platten Klassenkampfparolen von sich geben wollte und sich statt dessen f&#252;r ein gez&#228;hmtes Profitmaximierungssystem  unter der einzigen bzw. vorrangigen Pr&#228;misse &#8220;Sicherheit&#8221; aussprechen wollte, stellt  sich mir die Frage welchen Stellenwert die &#246;kologischen, sozialen, gerechtigkeits und friedfertigen Ziele in dieser Profitmaximierungsmatrix einehmen m&#252;ssten? W&#228;re eine solche Profitmatrix dann noch operationabel und  entspr&#228;che dem Prinzip der Profitmaximierung? Ja ja, ich bin auch entr&#252;stet &#252;ber so vieles Aber reicht Entr&#252;stung und moralische Zeigefineger alleine aus f&#252;r konstruktive Ver&#228;nderung?<br />
Ps: Mit Spannung erwarte ich von dem blogger den n&#228;chsten Artikel Mein Vorschlag das Massensterben auf der Loveparade in Duisburg zu thematisieren, wo ja schon &#8220;Dr. Motte&#8221; die Profitgierter benannte. Als Fortsetzungs&#252;berschrift schlage ich vor: &#8220;Was hat die Loveparade mit Deepwater Horizon gemeinsam?&#8221; oder &#8220;Whistleblower h&#228;tte Massensterben verhindern k&#246;nnen, wenn man auf nicht eingesch&#252;chterten Whistleblower  geh&#246;rt h&#228;tte und die &#8220;Sytematik als eigentliches Querschnittsproblem&#8230;Profit vor Sicherheit&#8221; erkannt und ernsthaft in Angriff genommen h&#228;tte!&#8221;</p>
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