Grimme Preis für Whistleblowing-Film
Der Film “Frau Böhm sagt nein”, mit Senta Berger in der Titelrolle, der im vergangenen Oktober in der ARD lief, wurde gestern mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es dazu:
In loser Anlehnung an die Mannesmann-Affäre erzählt der Film davon, wie eine kurz vor der Rente stehende Sekretärin zu rebellieren lernt. Als sich die Bosse im Zuge eines Übernahme-Manövers ein paar satte Prämien genehmigen, verweigert Frau Böhm die erwartete mechanische Dienstleistung. Und löst damit nicht nur ein enormes Medienecho und den Beifall der Kollegen aus, sondern auch einen beispiellosen Wirtschaftsprozess.
Die dahinter stehende reale Whistleblowerin war die mutige Whistleblowerin Helga Anna Schöller, die mit Ihrem “Nein” den Mannesmann-Skandal ins Rollen brachte.
Am 12. März 2010 um 10:53 Uhr
Besser wäre gewesen, wenn die tag7-WDR-Dokumentation über Rudolf Schmenger den Preis bekommen hätte und nicht ein vermeintlich-fiktiver Spielfilm “Frau Böhm sagt nein”…
Aber die Schmenger-WDR-Doku war noch nicht mal nominiert.
Senta Berger ist seit Ihrer “Aktion” bei KERNER gegen Eva Herman unglaubwürdig…somit auch in dieser Rolle als Frau Böhm.
Über das Grimme-Institut in Marl habe ich auch meine ganz eigenen Recherchen, die bestimmt auch nicht jedem gefallen würden.