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	<title>Kommentare zu: Paul van Buitenen fordert Untersuchung zu OLAF</title>
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		<title>Von: Eva und Hans Dietrich</title>
		<link>http://www.whistleblower-net.de/blog/2008/12/23/paul-van-buitenen-fordert-untersuchung-zu-olaf/comment-page-1/#comment-866</link>
		<dc:creator>Eva und Hans Dietrich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 18:33:49 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Whistleblower sind Menschen, die illegales Handeln, Missst&#228;nde oder Gefahren f&#252;r Mensch und Umwelt nicht l&#228;nger schweigend hinnehmen, sondern aufdecken. ... &quot;

und

&quot;Von denjenigen, die Missst&#228;nde decken oder einfach nur ihre Ruhe haben wollen, m&#252;ssen sich Whistleblower oft anh&#246;ren, sie seien Nestbeschmutzer oder Anschw&#228;rzer und handelten aus pers&#246;nlichem Vorteil, Renommiersucht oder Illoyalit&#228;t gegen&#252;ber Arbeitgeber und Kollegen. ... &quot;

So - auszugsweise - die Erl&#228;uterung hier auf der Homepage des Whistleblower-Netzwerks.

Wer einmal in einer solchen Situation gewesen ist, kann das nur best&#228;tigen. Aber in was f&#252;r einer Gesellschaft leben wir eigentlich, in der die, die auf Missst&#228;nde aufmerksam machen - diese Zust&#228;nde auch beseitigen wollen - noch als &quot;Nestbeschmutzer&quot; diffamiert werden? Es ist schon ein Widerspruch in sich, denn den Dreck und Mist haben andere gemacht. 
Oder sind es etwa Whistleblower gewesen, um die augenblickliche Finanzkrise als Beispiel anzuf&#252;hren, die den Karren vor die Wand gefahren haben? Haben etwa Whistleblower den damit verbundenen Verlust zehntausender Arbeitspl&#228;tze zu verantworten? Haben etwa Whistleblower ihren Hals nicht voll bekommen k&#246;nnen und damit diese Misere ausgel&#246;st?

Nein!!!

Wenn man auf die Stimmen im Bankwesen/Wertpapierhandel, wie etwa von Frau Andrea Fuchs und bestimmt auch von Anderen, geh&#246;rt h&#228;tte, dann w&#228;re mit Sicherheit ein solcher Crash vermieden worden. 
Dass unser Rechtssystem die Hinweisgeber aber auch noch im Regen stehen l&#228;sst - wir haben ebenfalls die Erfahrung gemacht - zeigt, welches Demokratieverst&#228;ndnis und welche Einstellung zu unserem Grundgesetz vorherrscht, selbst beim Richterbund. 
Denn der hatte als Reaktion auf den kritischen Leserbrief des ehemaligen Richters Frank Fahsel darauf hingewiesen, dass &quot;der Dienstherr auch nach dem Ausscheiden aus dem Dienst disziplinar t&#228;tig werden&quot; k&#246;nne. Das berichtete die Stuttgarter Zeitung am 30.10.2008 in einem Artikel von Andreas M&#252;ller. Darauf machten die &quot;Odenwald-Geschichten&quot; am 02.01.2009 nochmals aufmerksam. Rechtsstaatlichkeit, die man so gern vorgibt, sieht anders aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Whistleblower sind Menschen, die illegales Handeln, Missst&#228;nde oder Gefahren f&#252;r Mensch und Umwelt nicht l&#228;nger schweigend hinnehmen, sondern aufdecken. &#8230; &#8221;</p>
<p>und</p>
<p>&#8220;Von denjenigen, die Missst&#228;nde decken oder einfach nur ihre Ruhe haben wollen, m&#252;ssen sich Whistleblower oft anh&#246;ren, sie seien Nestbeschmutzer oder Anschw&#228;rzer und handelten aus pers&#246;nlichem Vorteil, Renommiersucht oder Illoyalit&#228;t gegen&#252;ber Arbeitgeber und Kollegen. &#8230; &#8221;</p>
<p>So &#8211; auszugsweise &#8211; die Erl&#228;uterung hier auf der Homepage des Whistleblower-Netzwerks.</p>
<p>Wer einmal in einer solchen Situation gewesen ist, kann das nur best&#228;tigen. Aber in was f&#252;r einer Gesellschaft leben wir eigentlich, in der die, die auf Missst&#228;nde aufmerksam machen &#8211; diese Zust&#228;nde auch beseitigen wollen &#8211; noch als &#8220;Nestbeschmutzer&#8221; diffamiert werden? Es ist schon ein Widerspruch in sich, denn den Dreck und Mist haben andere gemacht.<br />
Oder sind es etwa Whistleblower gewesen, um die augenblickliche Finanzkrise als Beispiel anzuf&#252;hren, die den Karren vor die Wand gefahren haben? Haben etwa Whistleblower den damit verbundenen Verlust zehntausender Arbeitspl&#228;tze zu verantworten? Haben etwa Whistleblower ihren Hals nicht voll bekommen k&#246;nnen und damit diese Misere ausgel&#246;st?</p>
<p>Nein!!!</p>
<p>Wenn man auf die Stimmen im Bankwesen/Wertpapierhandel, wie etwa von Frau Andrea Fuchs und bestimmt auch von Anderen, geh&#246;rt h&#228;tte, dann w&#228;re mit Sicherheit ein solcher Crash vermieden worden.<br />
Dass unser Rechtssystem die Hinweisgeber aber auch noch im Regen stehen l&#228;sst &#8211; wir haben ebenfalls die Erfahrung gemacht &#8211; zeigt, welches Demokratieverst&#228;ndnis und welche Einstellung zu unserem Grundgesetz vorherrscht, selbst beim Richterbund.<br />
Denn der hatte als Reaktion auf den kritischen Leserbrief des ehemaligen Richters Frank Fahsel darauf hingewiesen, dass &#8220;der Dienstherr auch nach dem Ausscheiden aus dem Dienst disziplinar t&#228;tig werden&#8221; k&#246;nne. Das berichtete die Stuttgarter Zeitung am 30.10.2008 in einem Artikel von Andreas M&#252;ller. Darauf machten die &#8220;Odenwald-Geschichten&#8221; am 02.01.2009 nochmals aufmerksam. Rechtsstaatlichkeit, die man so gern vorgibt, sieht anders aus.</p>
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