PFT-Trinkwasser-Skandal in NRW treibt Blüten

Der ehemalige Abteilungsleiter des Umweltministeriums Dr. Harald Friedrich wurde ohne Grund verhaftet, angeblich wegen veruntreuter Mittel aus der Abwasserabgabe, die nachweislich zum Gewässerschutz bei der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie ausgegeben wurden. Minister Uhlenberg ist genervt, weil seine Versäumnisse beim Gewässer- und Trinkwasserschutz offenbar wurden. Jetzt endlich will der Ruhrverband 360 Mio. Euro zum Gewässerschutz ausgeben. Die Wasserwerke an der Ruhr wollen 150 Mio. Euro für Trinkwasseraufbereitung ausgeben, 30 Mio. Euro gegen organische Schadstoffe wie PFT, 120 Mio. Euro gegen Bakterien, Parasiten und Viren, die bisher noch gar nicht öffentlich diskutiert wurden!

Mehr aktuell bei der taz und dort auch im Kommentar unseres Vorstandsmitglieds Wilfried Soddemann, bei desssen Whistleblower-Geschichte es ja ebenfalls um die Trinkwasserqualität in NRW geht.

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4 Reaktionen zu “PFT-Trinkwasser-Skandal in NRW treibt Blüten”

  1. Whistler

    Norovirus auf dem Vormarsch
    Gesundheitsamt: Einhaltung von Hygenie im Winter erforderlich

    http://www.mt-online.de/mt/lokales/minden/?cnt=2701918

  2. Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann

    Zu “Norovirus auf dem Vormarsch – Gesundheitsamt: Einhaltung von Hygenie im Winter erforderlich”

    Noroviren-Alarm: Trinkwasser macht krank!

    Norovirus-Infektionen werden durch Fäkalien entweder in Lebensmitteln oder im Trinkwasser ausgelöst. In allen Gewässern kommen Viren vor. Unsere veralteten Wasserwerke können Viren regelmäßig nicht filtern. Noroviren bleiben in kälterem Wasser länger ansteckend als in wärmerem Wasser. Die Norovirus-Infektionen folgen dem Verlauf der Kälte in den Wasserleitungen. Lebensmittel haben das ganze Jahr über die gleiche Temperatur. Das Trinkwasser nicht. Es hat sein Temperaturminimum im Februar. Also muss das Trinkwasser die Norovirus-Infektionen auslösen! Die Ultrafiltration kann Viren aus dem Trinkwasser filtern. Dabei entstehen zusätzliche Kosten von nur 0,50 € je Person und Monat. Eine vorsorgende Gesundheitspolitik muss Infektionsketten durchbrechen. Die Ultrafiltration würde die Kosten im Gesundheitswesen, die Lohnnebenkosten und die Ausfallzeiten am Arbeitsplatz reduzieren, auch bei anderen durch Trinkwasser übertragenen Infektionen. Auch die H5N1-Vogelgrippe kann mit dem Trinkwasser übertragen werden. Eine epidemiologische Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar die saisonale Influenza durch das Trinkwasser ausgelöst wird.

    Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann, Vorstand des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V.
    soddemann-aachen@t-online.de
    http://www.dugi-ev.de/nrhz_SOD_TW_HOEHN_20080924.pdf
    http://www.springerlink.com/content/x6138263qn388085/
    http://www.dugi-ev.de/umg%202_2006-Maunula.pdf
    http://www.dugi-ev.de/dbu_workshop_20081004.pdf
    http://www.dugi-ev.de/umg%202_2006-Soddemann.pdf
    http://www.dugi-ev.de/information.html

  3. dante

    Eine ganze Serie von Artikeln, die mehr ins Detail gehen, findet man bei ruhrbarone.de

    WB-Blog: Danke für den Tipp! -> http://www.ruhrbarone.de/?s=Trinkwasser

  4. Whistler

    TV-Tipp heute 25.11.08 bei Frontal 21:
    http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7416449,00.html

    Außerdem NRhZ:
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13172